Ausbildungsstart 2025 Viele junge Menschen lernen einen Autoberuf

Aktualisiert am 08.09.2025 Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Das Ausbildungsjahr 2025/2026 ist gestartet. Tausende junge Menschen wollen einen Autoberuf lernen. Darüber freuen sich die Betriebe, die sie feierlich begrüßen.

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) begrüßt 112 neue Auszubildende am Standort Hannover. Mit ihrem Start in acht verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen setzen die jungen Talente den Grundstein für ihre berufliche Zukunft – und für die Zukunft des Unternehmens. „Die Berufsausbildung ist eine tragende Säule unserer Personalstrategie. Sie sichert nicht nur unseren Fachkräftebedarf, sondern ist ein klares Bekenntnis: Wir investieren in Menschen, in ihre Fähigkeiten und in ihre Perspektiven“, sagt Schahram Khosrawi-Rad, Leiter Personal Hannover bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Neben bewährten Ausbildungsberufen wie Kfz-Mechatroniker/in starten auch Auszubildende in innovativen Bereichen wie Fachinformatiker/in für Daten- und Prozessanalyse. „Unsere Auszubildenden sind die Fachkräfte von morgen, das haben wir im Tarifvertrag sichergestellt. Sie gestalten die Transformation der Mobilität aktiv mit – von der Produktion emissionsfreier Fahrzeuge bis hin zu digitalen Prozessen“, so Stavros Christidis, Betriebsratsvorsitzender Volkswagen Nutzfahrzeuge. (Bild:  VWN)
Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) begrüßt 112 neue Auszubildende am Standort Hannover. Mit ihrem Start in acht verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen setzen die jungen Talente den Grundstein für ihre berufliche Zukunft – und für die Zukunft des Unternehmens. „Die Berufsausbildung ist eine tragende Säule unserer Personalstrategie. Sie sichert nicht nur unseren Fachkräftebedarf, sondern ist ein klares Bekenntnis: Wir investieren in Menschen, in ihre Fähigkeiten und in ihre Perspektiven“, sagt Schahram Khosrawi-Rad, Leiter Personal Hannover bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Neben bewährten Ausbildungsberufen wie Kfz-Mechatroniker/in starten auch Auszubildende in innovativen Bereichen wie Fachinformatiker/in für Daten- und Prozessanalyse. „Unsere Auszubildenden sind die Fachkräfte von morgen, das haben wir im Tarifvertrag sichergestellt. Sie gestalten die Transformation der Mobilität aktiv mit – von der Produktion emissionsfreier Fahrzeuge bis hin zu digitalen Prozessen“, so Stavros Christidis, Betriebsratsvorsitzender Volkswagen Nutzfahrzeuge.
(Bild: VWN)

Verlässliche Zahlen zur Anzahl der Berufsstarter in den Kfz-Betrieben zum neuen Ausbildungsjahr 2025/26 gibt es noch nicht, sondern werden vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erst Ende des Jahres erwartet. Der Einstieg erfolgt je nach Bundesland und Betrieb üblicherweise zum 1. August oder 1. September – dabei bleibt Raum für spätere Nachrücker.

Im vergangenen Jahr verzeichneten Autohäuser und Werkstätten – etwa in Hessen und Schleswig-Holstein – stolze Zuwächse von über zwölf Prozent bei neu gestarteten Auszubildenden. Ob diese Zahlen trotz der sinkenden Zahl von Bewerbern wieder erreicht werden kann, muss noch abgewartet werden.

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Ungeachtet der Gesamtzahlen: Die Freude in den Betrieben, die nun ihre neuen Mitarbeiter begrüßen konnten, ist groß. Die Kfz-Innung Region Stuttgart lud beispielsweise ihre neuen Azubis des Jahrgangs 2025/26 aus dem Landkreis Esslingen bereits vor Ausbildungsbeginn in die Berufsschule ein. Unter dem Motto „Ausbildungsstart live“ lernen die Jugendlichen Lehrkräfte und Lehrwerkstatt kennen, orientieren sich und erhalten einen ersten Einblick in die schulischen Rahmenbedingungen der dualen Ausbildung.

Frank Schnierle, stellvertretender Obermeister und Vorsitzender der Kfz-Innung im Landkreis Esslingen, betonte: „Der erste Schritt zur Karriere mit Lehre ist damit getan.“ Wichtig sei, Azubis, Betriebe und Eltern von Anfang an gut zu vernetzen, „um gemeinsam den Weg zum erfolgreichen Abschluss zu gehen.“

Prüfungs- und Abbruchquoten bleiben Thema

Das ist nicht selbstverständlich: Nicht alle Auszubildenden erreichen ihr Ziel. Die Durchfallquote bei den Abschlussprüfungen ist teilweise hoch – wie neueste Zahlen und Berichte aus dem Berufsbildungsausschuss im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zeigen. Landesverbände berichten von Abbruchquoten zwischen zehn und 30 Prozent, zumeist wegen nicht bestandener Prüfungen.

Die Herausforderungen um die Besetzung der Ausbildungsstellen sind hoch, denn der Bewerbermarkt ist spürbar kleiner geworden. Den Betrieben ist klar: Wer gute Fachkräfte braucht, sollte sie selbst ausbilden.

Regionale Entwicklungen und neue Erhebungen

Um die Kfz-Betriebe bei der Nachwuchssuche und damit im Kampf gegen den Fachkräftemangel besser unterstützen zu können, bietet der ZDK mit der Initiative Autoberufe viele Hilfen an. Zudem plant der Zentralverband eine eigene Umfrage unter den Kfz-Betrieben zur Ausbildungssituation. Dies soll vor allem auch regionale Unterschiede und den Einfluss angrenzender Unternehmen aus der Autoindustrie besser erfassen. Ziel ist es, Entwicklungstrends schneller sichtbar zu machen als durch die BIBB-Jahresbilanz.

Carsten Berg, Leiter der ZDK-Abteilung Berufsbildung, zeigt sich zuversichtlich: „Das Interesse der Bewerber ist trotz geschrumpftem Markt an den Autoberufen weiterhin sehr groß. Das Kfz-Gewerbe macht vor, wie es geht: Wer ausbildet, gewinnt Fachkräfte. Danke an alle Betriebe, die in Ausbildung investieren und so die Zukunftsfähigkeit unserer Branche stärken.“

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