Vinfast Reservierungsstart für Kompakt- und Mittelklasse steht bevor

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Der vietnamesische Importeur erweitert sein Modellangebot. Ab März sind die Modelle VF6 und VF7 reservierbar. Bis sie in Deutschland auf den Straßen fahren, wird aber noch einige Zeit vergehen.

Der vietnamesische Autobauer wird Anfang März die Reservierungen für das Kompaktmodell VF6 freischalten.(Bild:  Vinfast)
Der vietnamesische Autobauer wird Anfang März die Reservierungen für das Kompaktmodell VF6 freischalten.
(Bild: Vinfast)

Der vietnamesische Autobauer Vinfast schiebt nun kleinere Modelle nach. Nachdem für den – immer noch ausstehenden – Auslieferungsstart in Deutschland und Europa mit den großen und teuren Modellen VF8 und VF9 geworben wurde, sollen nun die kleineren SUVs VF6 und VF7 folgen. Die beiden Modelle für das B- und C-Segment hatten ihre Premiere im Oktober 2022 auf dem Pariser Autosalon – und waren damit eines der wenigen Highlights auf der Messe.

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Auf einer anderen Messe, auf der CES in Las Vegas, gab Vinfast nun die Eckdaten zu den beiden neuen Modellen bekannt. Die Fünftürer sollen ab Anfang März über die Websites des Autobauers reservierbar sein. Wann genau aber die ersten Fahrzeuge nach Deutschland kommen sollen und was sie kosten werden, gab Vinfast noch nicht bekannt. Laut der US-Zeitschrift „Car & Driver“ soll die Produktion erst 2023 starten – damit würden die Modelle wohl erst Anfang 2024 ausgeliefert werden.

In Europa sind Anfang Dezember die ersten beiden Flagship-Stores in Köln und Paris gestartet. Der Start der Auslieferungen hat sich allerdings weiter verzögert, da die Fahrzeuge aus der vietnamesischen Produktion noch nicht in Europa angekommen sind. In den USA sind in Kalifornien bereits ein Dutzend Vinfast-Stores am Markt.

Der VF6 wird in der Kompaktklasse mit den Maßen 4,29 Meter Länge, 1,82 Meter Breite und 1,59 Meter Höhe gegen den VW ID 3 antreten. Die Batteriekapazität gibt Vinfast mit knapp 60 kWh an. Den Antrieb übernimmt in der Ausstattungsvariante Eco ein 130 kW starker Motor, der 250 Newtonmeter Drehmoment entwickelt. Die Reichweite soll laut dem WLTP-Verbrauchzyklus knapp 400 Kilometer betragen. In der Ausstattungsvariante Plus ist ein 150-kW-Motor verbaut, der 310 Newtonmeter entwickelt, dafür aber ein wenig Reichweite einbüßt (390 Kilometer).

Der knapp 30 Zentimeter längere VF7 würde dementsprechend gegen den ID 4 antreten. Er ist 4,55 Meter lang, 1,89 Meter breit und 1,64 Meter hoch und ist ebenfalls in den beiden Ausstattungslinien Eco und Plus zu haben. Die Batterie hat bis zu 75,3 kWh. Dabei fährt die Eco-Version mit dem vom VF6 Plus bekannten Motor, also dem 150-kW-Aggregat mit 310 Newtonmeter Drehmoment. Weil die Batterie aber größer ist (75 kWh), beträgt die WLTP-Reichweite 450 Kilometer. Beim VF7 Plus kommt dann noch Allradantrieb dazu, sprich, er hat zwei Motoren. Jeweils einer treibt Vorder- und Hinterachse an. Die Systemleistung beträgt 260 kW mit 500 Newtonmeter Drehmoment, wobei die Reichweite mit 431 Kilometern angegeben wird.

Laut den Angaben umfasst die Innenausstattung einen 12,9-Zoll-Infotainment-Touchscreen; im VF7 Plus sorgt ein 15-Zoll-Bildschirm für mehr Komfort. Hightech in Serienausstattung versprechen die Assistenzsysteme, die teilautonomes Fahren nach Level 2 ermöglichen sollen. Software-Updates will Vinfast „over the air“ schicken.

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