Virtuelle Realität: Wie in echt – nur anders

Autor / Redakteur: Birgit Hiemann / Dr. Martin Achter

Marktforscher beobachten ein wachsendes Interesse von Endkunden an der Virtual-Reality-Technologie. Auch Autohändler können aus dem Einsatz von Datenbrillen einen Nutzen ziehen. Dafür müssen sie nicht erst warten, bis der Hersteller aktiv wird.

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Datenbrillen im Showroom: Dienstleister wie Autoactiva aus Hanau bringen Virtual Reality ins Autohaus – teils auch schon bevor Hersteller und Importeure selbst Initiative zeigen.
Datenbrillen im Showroom: Dienstleister wie Autoactiva aus Hanau bringen Virtual Reality ins Autohaus – teils auch schon bevor Hersteller und Importeure selbst Initiative zeigen.
(Bild: Autoactiva)

Datenbrille auf und schon ist das Gehirn ausgetrickst: Eben noch im realen Autohaus schweift der Blick nun durch einen lichtdurchfluteten virtuellen Showroom, über Ford Mustang, Vignale und GT – und zwar in der Wunschausführung des Kunden. Der digitale Blickwinkel passt sich an die Kopfbewegung an, so wie in der realen Welt. Fixieren die Augen den Menüpunkt „Ansicht“, zeigt sich das Wunschauto von seinen schönsten Seiten. Beim Blick auf den Farb-Button wechselt das Blech von Rot auf Schwarz. Auch im Fahrzeuginneren können sich Kunden umsehen, und zwar in 360-Grad-Perspektive. Dafür müssen sie sich nur um die eigene Achse drehen.

In der Hessengarage in Dreieich bei Frankfurt am Main erleben Kaufinteressenten auf fünf Quadratmetern, wie der Präsenzhandel in Zukunft aussehen könnte: vor Ort erreichbar und doch ein Stück in einer anderen Welt. Man muss kein Technikfreak sein, um den möglichen Nutzen von Virtual Reality (VR) zu erkennen. Skeptikern empfiehlt Philipp Kleindienst von der Hanauer Werbeagentur Autoactiva, einfach die Datenbrille aufzusetzen und zu schauen, was passiert: „Wer einmal in die virtuelle Welt eingetaucht ist, weiß um den Zauber.“