Auto-Abo Vive La Car zählt über 11.500 Buchungen

Von Julia Mauritz

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Über 1.000 Händler-Standorte haben mittlerweile Fahrzeuge über den Stuttgarter Dienstleister zum Abo angeboten. Seinen Partnerhändlern stellt das Start-up im Schnitt mehrere Tausend Euro Ertrag pro Fahrzeug und Abozyklus in Aussicht.

Vive La Car betreibt mittlerweile über zehn Plattformen in der DACH-Region. (Bild:  Vive La Car)
Vive La Car betreibt mittlerweile über zehn Plattformen in der DACH-Region.
(Bild: Vive La Car)

Drei Jahre nach seiner Gründung gibt Vive La Car detaillierte Daten und Fakten zu Nutzungsverhalten, Angebot und den Buchungen bekannt: Das Stuttgarter Start-up will Autohäuser durch seinen Full-Service-Ansatz in die Lage versetzen, Autos ohne Ausfallrisiken über ein Abomodell anzubieten. Über 1.000 Händler-Standorte in der DACH-Region hat Vive La Car nach eigenen Angaben bislang gewonnen. Alleine im vergangenen Juli seien 50 neue Betriebe dazugekommen.

Die Partnerhändler haben in den vergangenen Jahren über Vive La Car mehr als 15.000 Fahrzeuge zum Abo angeboten. Die Zahl der Buchungen beziffert das Start-up auf 11.500. Bei zwei Drittel der 27.000 Abonnenten handle es sich dabei um Privatkunden, ein Drittel seien Gewerbekunden – sowohl Unternehmen mit kleineren Fuhrparks mit bis zu 20 Fahrzeugen als auch Großunternehmen wie Sport Scheck oder Argo. Gerade bei letzterer Zielgruppe stellt Vive La Car ein gestiegenes Interesse am Auto-Abomodell fest: „Wir konnten allein in den zurückliegenden sechs Monaten mehr als 1.000 Firmen als Neukunden gewinnen“, sagt Simone Vogele, Head of B2B Sales DACH. Bis zu Jahresende will Vive La Car auf über 1.500 gewerbliche Abonnenten wachsen.

Um sich von den immer zahlreicheren Wettbewerbern zu differenzieren, bietet Vive La Car den Kunden die Möglichkeit, das Kilometerpaket monatlich zu wechseln. 30 Prozent der Kunden nutzen dem Auto-Aboanbieter zufolge diese Möglichkeit. Während der Corona-Pandemie hätten 20 Prozent der Abokunden das 200 Kilometerpaket gewählt. Inzwischen sei dieser Wert auf unter zwei Prozent zurückgegangen, erklärt Mathias R. Albert, Gründer und CEO von Vive La Car. Am beliebtesten seien die Pakete mit einer monatlichen Laufleistung von 800 und 1.250 Kilometern. Bei rund einem Drittel der Abofahrzeuge handelt es sich dem Dienstleister zufolge um E-Autos.

Damit die Händler sehen können, welches Potenzial in ihren Bestandsfahrzeugen schlummert, wenn sie diese im Abo anbieten, hat Vive La Car mit Valor ein KI-gestütztes Analysetool entwickelt und dieses in sein Händlerportal integriert.

Auch wenn die monatliche Aborate je nach angebotenem Modell stark variiert, bekommt ein Autohaus von Vive La Car monatlich im Schnitt rund 400 Euro für die Nutzung überwiesen, rechnet Stephan Lützenkirchen, Mitgründer des Aboanbieters vor. Dazu könne ein Betrieb noch Zusatzerträge im Service generieren – vor allem mit Karosseriearbeiten und Reifen: „Bei unserer durchschnittlichen Abolaufzeit von 8,6 Monaten kann ein Autohaus mit unserem Auto-Abo im genannten Zeitraum beispielhaft 3.500 Euro Ertrag erwirtschaften“, so Lützenkirchen weiter. Und da die Abofahrzeuge in diesem Zeitraum im Schnitt nur 6.500 Kilometer zurücklegen würden, seien die Ertragschancen bei einem anschließendem Verkauf immer noch sehr hoch.

Die Zahl der Plattformen, die Vive La Car in der DACH-Region betreibt, ist mittlerweile auf 13 gestiegen – dazu zählen auch White-Label-Kooperationen mit Automobilherstellern. Ein Beispiel ist das Junge-Sterne-Abo von Mercedes-Benz. 100 Tage nach dem Start vermeldete der Stuttgarter Hersteller nun, dass gut 30 Händler 100 junge Gebrauchtwagen an Abonnenten übergeben hätten.

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