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Vögler gibt mit Bullis digital Gas

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Dem Familienunternehmen geht es bei seinem neuen Klassikstandbein dabei weniger um reines Vertriebsvolumen: 2017 hatte das Autohaus aufgrund der knappen Ware und seiner begrenzten personellen und räumlichen Kapazitäten nur knapp zehn Bullis verkauft. Jan Vögler ist etwas anderes wichtiger: „Wir besetzen damit eine Nische, heben uns von unseren Wettbewerbern ab und erreichen damit neue Kunden", erklärt er.

Ein zweites Standbein, das das Autohaus digital voranbringen will, ist die Elektromobilität. Die Landingpage ist ähnlich aufgebaut wie die des Klassikgeschäfts: „Ich will schon jetzt Vorarbeit leisten, um bereit zu sein, wenn die Elektromobilität in die Breite geht“, erklärt Jan Vögler.

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Dass das Autohaus gerne in die Vorreiterrolle schlüpft, hat der VW-Konzern erkannt und bindet den Händler regelmäßig in Pilotprojekte ein. Die digitale Werbetrommel dafür rührt das Autohaus meist auf eigenem Weg. Das jüngste Beispiel: Um speziell Neukunden für den Einbau der Service-App VW Connect zu begeistern, rief es die digitale Kampagne „Testfahrer gesucht“ ins Leben. Seit März hat das Autohaus bereits rund 200 Dongles verbaut, bis Ende des Jahres sollen es 500 werden.

Fazit: Das Autohaus Vögler kreiert attraktive Kampagnen und lenkt die Besucher gekonnt auf seine gut strukturierte Website. Letztere bildet das komplette Leistungsspektrum des Unternehmens ab, ohne überfrachtet zu wirken. Ob Chatfunktion, ein Onlineshop für Ersatzteile, eine Online-Terminvereinbarung oder die Einbindung von Kundenbewertungen: Der Betrieb ist für die Digitalisierung gut gerüstet.

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Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Redakteurin