Volkswagen Deutschland: „Wir haben den Nerv getroffen“

Autor Wolfgang Michel

Hierzulande steuern allen voran Vertriebsleiter Ulrich Selzer und Servicechef Jan Bures das operative Geschäft der Marke Volkswagen. In Richtung Handels- und Servicepartner formulieren die beiden klare Botschaften.

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Hierzulande steuern allen voran Vertriebsleiter Ulrich Selzer (li.) und Servicechef Jan Bures das operative Geschäft der Marke Volkswagen. In Richtung Handels- und Servicepartner formulieren die beiden klare Botschaften.
Hierzulande steuern allen voran Vertriebsleiter Ulrich Selzer (li.) und Servicechef Jan Bures das operative Geschäft der Marke Volkswagen. In Richtung Handels- und Servicepartner formulieren die beiden klare Botschaften.
(Bild: Michel / »kfz-betrieb«)

Wie lautet Ihre Bilanz für die ersten acht Monate des Jahres 2017 in Sachen Neu- und Gebrauchtwagenverkauf?

Ulrich Selzer: Durchwachsen. Wir liegen bezüglich der Auslieferungen leicht über unseren Erwartungen, aber unter dem Vorjahresniveau. Beim Auftragseingang sieht es jedoch besser aus. Die Nachfrage nach dem Golf liegt über unseren Erwartungen und auch der Tiguan entwickelt sich sehr gut. Unter dem Strich hat die Marke Volkswagen nach acht Monaten des Jahres 2017 noch einiges zu tun, um die Vertriebssituation in Deutschland wieder erfreulicher zu gestalten. Unsere Modelloffensive läuft jedoch auf Hochtouren, z.B. mit dem neuen Polo und dem in Kürze erscheinenden T-Roc, und wird unserem Geschäft bald Rückenwind geben.

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Und wie fällt die bisherige Bilanz bezüglich des Werkstatt- und Teilegeschäfts aus?

Jan Bures: Was den Umsatz angeht, liegen wir bis Ende Juli über dem Vorjahreszeitraum. Damit sind wir insgesamt zufrieden. Der Diesel-Rückruf hat besonders im ersten Quartal viele zusätzliche Kunden in die Werkstätten gebracht. In einigen Betrieben ist dadurch Servicepotenzial an anderer Stelle verloren gegangen, sonst wären die Zahlen noch besser ausgefallen.