Quartalszahlen Volkswagen kann insgesamt zulegen – Porsche verliert

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Vor allem die Verbrenner-Varianten aus den Volkswagen-Werken haben sich in den ersten Monaten des neuen Verkaufsjahres gut verkauft. Für die E-Modelle geht es in Europa auch wieder aufwärts.

VW-Produktion im chinesischen Xinjiang.(Bild:  Volkswagen)
VW-Produktion im chinesischen Xinjiang.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen hat im ersten Quartal mit rund 2,1 Millionen Einheiten gut drei Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum. Wie der Konzern weiter mitteilte, seien vor allem China sowie Süd- und Nordamerika dabei die Wachstumstreiber gewesen. In Westeuropa sowie auf dem Heimatmarkt Deutschland sank der Absatz um jeweils ein Prozent.

Konzern-Modelle mit Verbrennungsmotoren legten in den ersten drei Monaten um vier Prozent auf 1,97 Millionen Einheiten zu. Sie glichen den Rückgang bei vollelektrischen Modellen von drei Prozent auf 136.400 Einheiten mehr als aus. Bei den E-Autos sanken die Auslieferungen in Europa um 24 Prozent – starke Zuwächse in China konnten dies nicht auffangen.

Elektro-Bestellungen gehen hoch

Die Auftragseingänge in Westeuropa hätten sich allerdings von Januar bis März positiv entwickelt, teilte Wolfsburg weiter mit. Es seien mehr als doppelt so viele rein elektrische Modelle bestellt worden wie im Vorjahreszeitraum, sodass der Auftragsbestand in diesem Segment aktuell bei rund 160.000 Fahrzeugen liege. Vertriebschefin Hildegard Wortmann zeigte sich zuversichtlich, „dass wir in diesem Segment sowohl in unserer Heimatregion als auch weltweit im Gesamtjahr zulegen werden“.

Im Verkaufsmonat März hatte der Hersteller weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. So sank der Gesamtabsatz des Konzerns um 1,4 Prozent auf 800.600 Einheiten. Dabei sanken die Auslieferungen unter anderem in den europäischen Gebieten sowie in China. Dagegen konnte Volkswagen in der amerikanischen Region zulegen. Weniger verkauft wurden etwa die hochpreisigen Fabrikate wie Audi und Porsche, positiv entwickelte sich dagegen der Absatz der Kernmarke sowie Seat.

Porsche liefert deutlich weniger nach China und Nordamerika aus

Die Porsche-Presseabteilung vermeldete unterdessen wie gewohnt separat, zu Jahresbeginn etwas weniger Sport- und Geländewagen verkauft zu haben. Weltweit wurden von Januar bis März 77.640 Einheiten ausgeliefert. Das waren vier Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Stuttgarter ebenfalls am Mittwoch mitteilten. Das Minus gehe auf Rückgänge in China und in Nordamerika zurück. Dorthin wurden jeweils fast ein Viertel weniger Fahrzeuge exportiert.

Für den Auslieferungsrückgang von 24 Prozent nach China gibt das Unternehmen mehrere Gründe an: Wesentlich seien demnach unter anderem die weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage im Markt sowie ein starker Vorjahreszeitraum aufgrund erster Corona-Nachholeffekte. Das Minus von 23 Prozent nach Nordamerika erklärt sich der Autobauer vor allem durch zollbedingte Verzögerungen bei der Auslieferung einiger Modelle.

In Deutschland wuchs die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge um 37 Prozent. Im Rest Europas verkaufte das Unternehmen fast ein Zehntel mehr Autos. Der Zuwachs in Übersee- und Wachstumsmärkten – zu denen Afrika, Lateinamerika, Australien, Japan oder Korea gehören – betrug rund 14 Prozent.

Besonders beliebt war der 911. Von diesem Modell lieferte Porsche rund 17 Prozent mehr aus. Vom auslieferungsstärksten Modell Cayenne wurden rund 20 Prozent mehr verkauft. Rückgänge gab es bei Macan, Panamera und Taycan.

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