Auch bei Lieferung erst 2023 Volkswagen-Marken geben Förder-Versprechen für bestellte E-Fahrzeuge

Von Christoph Seyerlein

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Autokäufern, die ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid bestellt haben, ihr Fahrzeug aber erst 2023 ausgeliefert bekommen, droht wegen der unklaren Zukunft des Umweltbonus ein Förder-Fiasko. VW, Audi, Skoda, Seat, Cupra und Volkswagen Nutzfahrzeuge wollen Handel und Kunden mit einer Maßnahme zumindest teilweise beruhigen.

Auch Audi hat zugesagt, für bereits bestellte BEV- und PHEV-Fahrzeuge auch dann den Herstelleranteil der Förderung zu zahlen, wenn diese erst 2023 ausgeliefert werden sollten.(Bild:  Audi)
Auch Audi hat zugesagt, für bereits bestellte BEV- und PHEV-Fahrzeuge auch dann den Herstelleranteil der Förderung zu zahlen, wenn diese erst 2023 ausgeliefert werden sollten.
(Bild: Audi)

Die Lieferzeiten für Neuwagen sind weiter enorm. Zum seit Monaten grassierenden Chip- und Materialmangel gesellten sich durch den Krieg in der Ukraine zuletzt auch noch fehlende Kabelbäume. Die Folge: Bei fast allen Herstellern kommt es zu Produktionsproblemen, bei einigen wie etwa Audi standen und stehen die Bänder zeitweise sogar komplett still.

Kunden in Deutschland, die zuletzt ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid bestellt haben, könnte das verunsichern. Denn sollten jene Fahrzeuge erst im kommenden Jahr ausgeliefert werden, ist nach aktuellem Stand unklar, welche Förderung die Kunden dafür erhalten. Die derzeit gültigen Regeln zum Umweltbonus laufen Ende 2022 aus. Entscheidend für die Förderung ist das Datum der Auslieferung, nicht das der Bestellung.