Volkswagen Konzern erhöht erneut die Ersatzteilpreise

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 1 min Lesedauer

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Viele Privatkäufer behalten derzeit lieber ihr altes Fahrzeug, weil die Neuwagen ihnen zu teuer geworden sind. Doch auch die Reparaturen gehen künftig stärker ins Geld, weil der Hersteller Ersatzteile teurer macht. Immerhin ein Produkt wird günstiger.

Der Warenkorb wird teurer: Bremsscheiben bei VW beispielsweise um 3,5 Prozent, wenn es Gleichteile mit anderen Marken sind.(Bild:  Rosenow – VCG)
Der Warenkorb wird teurer: Bremsscheiben bei VW beispielsweise um 3,5 Prozent, wenn es Gleichteile mit anderen Marken sind.
(Bild: Rosenow – VCG)

Genau wie vor einen Jahr erhöht der Volkswagen-Konzern auch zum Stichtag 1. Januar 2024 die Ersatzteilpreise für seine Marken Volkswagen Pkw, Audi, Seat/Cupra, Skoda und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die Maßnahmen treffen die Produktgruppen Gleich- und Exklusivteile, Zubehör und Motoröl, heißt es in einem Rundschreiben der OTLG (Volkswagen Original Teile Logistik) an die Partner, das »kfz-betrieb« vorliegt.

Sie fallen allerdings etwas moderater aus als im Vorjahr, als der Hersteller die Preisschraum um bis zu 8,5 Prozent anzog: Exklusivteile für Volkswagen Pkw und Nutzfahrzeuge sowie Seat/Cupra werden um 3,0 Prozent teurer, für Skoda um 4,45 und für Audi um 6,0 Prozent. Bei Gleichteilen geht der Preis um 3,5 Prozent in die Höhe, bei Motoröl um 5 Prozent. Für Zubehör und Handelsware gelten teilweise abweichende Zahlen.

Es gibt aber auch eine Preissenkung: Für Adblue berechnet der VW-Konzern seinen Partnern ab Januar durchschnittlich 23,5 Prozent weniger. Die neuen Preise spielt VW seinen Partnern automatisch in die Warenwirtschaftssysteme ein.

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