Volkswagen: Volumenmarken treiben Konzernabsatz an
Der Volkswagenkonzern kann auf einen starken April zurückblicken, weltweit wuchs der Absatz zweistellig. Angetrieben wurde Wolfsburg dabei vor allem von seinen Volumenmarken, die deutlich stärker zulegten als die Premiumfabrikate.
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Die Absatzmaschinerie von Volkswagen läuft weiter rund. Im April lieferte der Konzern weltweit 927.200 Fahrzeuge aus und damit 10,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr liegt der Wolfsburger Autobauer damit klar über dem Niveau von 2017: Nach vier Monaten hat Volkswagen bereits 3.606.900 Einheiten abgesetzt (+8,1 %).
Vertriebsleiter Fred Kappler ist überzeugt, dass sich der Aufschwung in den kommenden Monaten fortsetzen wird. „Wir werden auch im zweiten Quartal an der Attraktivität unserer Marken und Produkte arbeiten“, sagte er am Freitag.
Ein Blick auf die einzelnen Regionen zeigt, dass Volkswagen im April auf keinem relevanten Absatzmarkt Einbußen hinnehmen musste. Am stärksten wuchs der Konzern in Südamerika (+31,8 %) und Russland (+18,2 %). In China fiel das Plus ebenfalls zweistellig aus (+11,7 %), in Europa verfehlte die Entwicklung diese Marke nur knapp (+9,2 %).
Auffällig ist in der April-Bilanz, dass die Volumenmarken deutlich schneller wuchsen als die Premiumfabrikate des Konzerns. VW Pkw (+11 %), Skoda (+10,1 %) und Seat (+21 %) legten allesamt zweistellig zu, während das Plus bei Audi (+3,1 %) und Porsche (+2,5 %) wesentlich schmaler ausfiel.
Für die Nutzfahrzeugmarken war der April ebenfalls ein guter Monat, vor allem MAN wuchs kräftig (+44,5 %). Aber auch Volkswagen Nutzfahrzeuge (+16,3 %) und Scania (+7 %) konnten sich steigern.
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