Werkstattplanung Volle Flexibilität voraus!

Von Jakob Schreiner 4 min Lesedauer

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Der Verbrennerbestand altert und die Werkstätten sind ausgelastet, doch die E-Mobilität wird vieles ändern. Moderne Werkstattplanung schafft flexible Gebäude, die heute Kapazitätsengpässe lösen und morgen neuen Anforderungen gerecht werden.

Eine durchdachte Werkstattplanung berücksichtigt heute nicht nur den aktuellen Reparaturbedarf, sondern schafft flexible Raumstrukturen für die automobile Zukunft – gleich ob Verbrenner oder E-Mobilität.(Bild:  Schreiner - VCG)
Eine durchdachte Werkstattplanung berücksichtigt heute nicht nur den aktuellen Reparaturbedarf, sondern schafft flexible Raumstrukturen für die automobile Zukunft – gleich ob Verbrenner oder E-Mobilität.
(Bild: Schreiner - VCG)

Bei der Planung moderner Kfz-Werkstätten steht heute ein Prinzip im Mittelpunkt: Flexibilität. Während der aktuelle Werkstattboom anhält und die Nachfrage nach konventionellen Serviceleistungen hoch bleibt, sollten Planer und Betreiber gleichzeitig die Ungewissheiten der automobilen Zukunft berücksichtigen.

Sieht man sich die Ist-Situation an, ist die Bestandsflotte an Verbrennern mit durchschnittlich zehn Jahren so alt wie noch nie zuvor. Und nach wie vor gilt hierbei: Je älter das Auto ist, umso häufiger muss es repariert werden. Parallel dazu wurden 2023 gerade einmal 933.000 Neuwagen an Privatpersonen verkauft – ein historischer Tiefstand. Der Bestand an reparaturintensiven älteren Verbrennern bleibt entsprechend hoch und wächst tendenziell sogar noch. Gleichzeitig schrumpfen durch den Fachkräftemangel die Teams in den Werkstätten, und die Anzahl der Kfz-Betriebe sinkt kontinuierlich weiter. Kein Wunder also, dass die Vorlaufzeiten lang und die Auftragsbücher voll sind, wie der Branchenindex (BIX) Monat für Monat zeigt.