Mitsubishi-Partnerverband Volumen-Rückgang belastet den Handel

Von Yvonne Simon 7 min Lesedauer

Bei Mitsubishi war der Absatz zuletzt deutlich rückläufig, und angesichts gestrichener Volumenmodelle befürchten viele Händler, dass eine Trendwende nicht in Sicht ist. Der eine oder andere stellt seine Zukunft mit der Marke in Frage.

Der Mitsubishi-Partnerverband begrüßte seine Mitglieder am vorletzten Januar-Tag in den Räumen der MKG-Bank in Flörsheim.(Bild:  Simon – VCG)
Der Mitsubishi-Partnerverband begrüßte seine Mitglieder am vorletzten Januar-Tag in den Räumen der MKG-Bank in Flörsheim.
(Bild: Simon – VCG)

Für die Mitsubishi-Autohäuser wachsen die Herausforderungen. „Das Volumen der Marke ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken“, beschrieb Jörg Lenz aus dem Vorstand des Mitsubishi-Partnerverbands das Kernproblem bei der Jahreshauptversammlung am Freitag in Flörsheim. Im vergangenen Jahr ging der Absatz um 29 Prozent zurück auf 20.361 Einheiten. Gleichzeitig hat sich das Modellportfolio der Marke verändert und besteht derzeit aus vier SUVs, davon mit dem Outlander nur noch eines aus japanischer Produktion, der Rest sind Allianz-Modelle in Kooperation mit Renault. Günstige, kleine Einstiegsmodelle wie Space Star und Colt gibt es zum Bedauern der Autohäuser nicht mehr.

Für den einen oder anderen Händler stellt sich angesichts des geringen Volumens mit zunehmender Dringlichkeit die Frage, ob sich das Geschäft mit der Marke in Zukunft noch lohnt. Es gebe Händler, für die eine Fortführung des Vertrags nicht mehr wirtschaftlich sei, berichtete Verbands-Geschäftsführer Andreas Wahl auf der Tagung. Gespräche in diese Richtung hätten sich in den letzten Monaten „deutlich gehäuft“.