Volvo-Autohaus München: Småland für Große

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Vor eineinhalb Jahren hat die Eder-Gruppe im Metropolmarkt München ein Volvo-Autohaus eröffnet: ein Kaltstart ohne Kunden und Mitarbeiter. Mit seinem besonderen Unternehmensführungsansatz hat Filialleiter Harald Krist seitdem viel bewegt.

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Die niedrige Decke sorgt im rund 500 Quadratmeter großen Showroom für ein heimeliges Gefühl.
Die niedrige Decke sorgt im rund 500 Quadratmeter großen Showroom für ein heimeliges Gefühl.
(Bild: Autohaus München)

Die Liaison zwischen Volvo und München war in der Vergangenheit nicht immer ganz einfach: Ende der Neunzigerjahre verkaufte der schwedische Importeur exklusiv über das Autohaus Karl Theis in der bayerischen Landeshauptstadt noch rund 2.000 Neuwagen jährlich. 2005 rutschte das Unternehmen in die Insolvenz, und die vier Münchner Betriebe wurden von der Autohausgruppe Kroymans übernommen. Als auch die Mehrmarken-Autohausgruppe im Jahr 2009 die Segel streichen musste, deckten fortan nur noch zwei Autohäuser den kaufkräftigen Münchner Markt ab: die Avalon-Gruppe und das zentral gelegene Autohaus am Goetheplatz.

Seit rund eineinhalb Jahren gibt es in der Millionenstadt nun noch einen dritten Player: die Auto-Eder-Gruppe. Seinen Sitz hat der Betrieb mit dem einprägsamen Namen Autohaus München im bis dato brachliegenden Münchner Osten. Rund 750.000 Euro hat die Autohausgruppe investiert, um die gepachtete Immobilie, in der zuvor eine BMW-Niederlassung angesiedelt war, nach den neuen CI-Vorgaben des schwedischen Herstellers umzubauen.