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In der zweiten Jahreshälfte werde sich die Lage trotz der Markteinführung des S60 und des V60 entspannen: „Wir bemühen uns um zusätzliche Produktionsplätze, und ich bin zuversichtlich, dass wir zum Ende des dritten Quartals und im vierten Quartal mehr Autos bekommen werden, als ursprünglich geplant.“
Auch die Renditesituation im Handel habe sich verbessert: „Nach einer langen Durststrecke hat sich die positive Entwicklung im ersten Halbjahr weiter fortgesetzt, die Rendite hat sich auf durchschnittlich 0,70% verbessert“, berichtet Bauer. Viele Händler hätten sogar ein Rekordergebnis eingefahren.
In den vergangenen Monaten hatte sich Volvo Car Germany intensiv mit dem Händlerverband ausgetauscht und beide Parteien hatten Hausaufgaben definiert: „Wir arbeiten unter anderem daran, Volvo Car Germany noch stärker als Dienstleister für den Handel zu positionieren und wir wollen die Vertriebssteuerung optimieren“, so Bauer.
Nachholbedarf in Sachen CI
Im Gegenzug muss der Handel vor allem in Sachen CI etwas tun – gerade einmal die Hälfte der Volvo-Partner hat bislang das sechs Jahre alte Schauraumkonzept Volvo Next Face umgesetzt.
Der Übernahme durch den chinesischen Konzern Geely und dem Wechsel an der schwedischen Konzernspitze kann der Automobilmanager nur Positives abgewinnen: „Ich habe schon einige Übernahmen erlebt und auch begleitet. Selten zuvor gab es so klare und präzise Aussagen“, bemerkt Bauer.
„Volvo Cars und Geely Automobile werden unter dem Dach der Geely Holding als zwei völlig separate, operativ eigenständige Firmen geführt.“ Mit dem ehemaligen Volkswagen-Manager Stefan Jacoby habe Volvo Cars jetzt zudem einen Präsidenten und CEO, der den deutschen Markt bestens kenne.
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