Volvo-Lkw will Vergütungen kürzen

Autor / Redakteur: Stephan Richter /

Volvo-Lkw plant die Händlerbeteiligungen für verkaufte Kunden-Serviceverträge zu ändern. Die Mitglieder des Verbandes der Volvo-Lkw Vertragspartner lehnen dies ab.

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Die Mitglieder des Volvo-Lkw-Händlerverbandes haben auf ihrer turnusgemäßen Mitgliederversammlung Mitte August die Pläne ihres Importeurs abgelehnt, die Höhe der Händlerbeteiligungen für an Kunden verkaufte Serviceverträge zu ändern.

Auf der Tagung in Lohfelden bei Kassel war sich die fast vollzählig erschienene Händlerschaft einig, dass jegliche zusätzliche Kostenbelastung der Volvo-Partner derzeit nicht zumutbar sei. Weitere Themen des Partnertages waren die allgemein kritische wirtschaftlichen Lage im Nutzfahrzeugsektor sowie weitere Volvo-spezifische Themen.

Veränderte Kfz-GVO

Im Zentrum der Diskussion stand ein Vortrag von ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann. Sie legte die jüngsten Äußerungen der EU-Kommission zur Änderung der Kfz-GVO dar und erläuterte, welche Folgen dies für den Nutzfahrzeugsektor haben könne.

Neben der Erreichung der Wettbewerbsziele habe die EU-Kommission die möglichen „Befolgungskosten“ der betroffenen Unternehmen durch die neuen Regelungen im Blick, sagte Woltermann. Dadurch könne überhöhten Standardforderungen gegebenenfalls Einhalt geboten werden.

Im Vorstand gab es einen Wechsel: Das Plenum wählte Toni Jungbluth aus Plaidt als Beisitzer, der in Zukunft die Bereiche Verträge und EDV betreut. Jungbluth ersetzt das ausgeschiedene Vorstandsmitglied Michel Grell.

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