Caravaning
Vom BMW-Händler zur Ein-Mann-Wohnmobil-Schmiede
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Vor zwei Jahren entschied Ralph Herrnleben, seine zwei BMW-Autohäuser zu verkaufen und einen ganz neuen Weg einzuschlagen: Er machte sein Hobby zum Beruf und stieg in ein boomendes Geschäft ein – ohne Vorgaben und mit attraktiven Margen.
Es ist nur eine klitzekleine Prise Wehmut, die mitschwingt, wenn Ralph Herrnleben an sein „altes“ Leben zurückdenkt – und die gilt in erster Linie seinen ehemaligen 78 Mitarbeitern. Ab und an besuche er sie noch, erzählt der gelernte Kfz-Meister. Ralph Herrnleben hatte im elterlichen BMW-Autohaus die klassische Karriere durchlaufen: von der Ausbildung bis zur Geschäftsführung. 1956 von den Großeltern gegründet, war das BMW-Autohaus Herrnleben in Bayreuth eine feste Größe. Im Zuge des Wachstumskurses von BMW hatte das Familienunternehmen in Kulmbach einen zweiten Betrieb eröffnet und verkaufte jährlich rund 1.000 Neu- und Gebrauchtwagen – zu wenige für den Münchener Premiumhersteller, der bereits seit Jahren die Konsolidierung des Händlernetzes konsequent vorantreibt.
Auch Ralph Herrnleben selbst stellte sich immer häufiger die Frage, wie zukunftsfähig das Geschäftsmodell für einen Händlerbetrieb dieser Größe noch ist. Als im Jahr 2019 das Übernahmeangebot vom BMW-Autohaus Rhein kam, zögerte er folglich nicht lange und trennte sich von beiden Betrieben.
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