Analyse Skoda Der Fels in der Brandung durchlebt eine vielschichtige Transformation

Von Andreas Grimm 10 min Lesedauer

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Lange stand Skoda in Deutschland vor allem für Konstanz. Nun ist vieles anders. Das Fabrikat gibt sich ein neues Gesicht, die Agentur startet und das Händlernetz schrumpft deutlich – durch Kündigungen. Der große Aufruhr bleibt dennoch aus.

Skoda gibt sich ein neues Gesicht, das Händlernetz schrumpft deutlich. Der große Aufruhr bleibt dennoch aus.(Bild:  Skoda)
Skoda gibt sich ein neues Gesicht, das Händlernetz schrumpft deutlich. Der große Aufruhr bleibt dennoch aus.
(Bild: Skoda)

Die eingeschlagene Richtung von Skoda in Deutschland ist klar: immer weiter aufwärts. Seit dem Start in Deutschland vor 33 Jahren geht das so. Die Vorstellungen der Jahresbilanzen des Importeurs waren legendär: Stets aufs Neue lag die Zahl der Neuzulassungen über dem Ergebnis des Vorjahres. Manchmal nur knapp, manchmal deutlich – dank eines signifikanten Wachstumssprungs. Aber eben immer darüber (abgesehen von 2010 nach der Ausnahmesituation Abwrackprämie im Jahr zuvor). Auf 208.171 Einheiten haben Händler und Importeur dieses Spiel getrieben – das war im Jahr 2019. Dann brach die Corona-Pandemie aus – und in der Skoda-Welt wurde vieles anders. Seither läuft die Transformation der Marke und ihres Vertriebs. Mit der Pandemie haben die Entwicklungen inzwischen allerdings nichts mehr zu tun.