Deutscher Werkstattpreis: Kfz Röttgen Vom Quereinsteiger zum erfolgreichen Kfz-Unternehmer

Von Konrad Wenz 4 min Lesedauer

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Im Lehrberuf Industriemechaniker sah Andreas Röttgen für sich keine Zukunft. Sein Vater eröffnete kurzerhand eine Kfz-Werkstatt in der heimischen Garage, und eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Ein junges, erfolgreiches Team erwartet die Kunden aller Fabrikate bei Kfz-Röttgen in Erftstadt.(Bild:  Wenz - VCG)
Ein junges, erfolgreiches Team erwartet die Kunden aller Fabrikate bei Kfz-Röttgen in Erftstadt.
(Bild: Wenz - VCG)

Schon im ersten Lehrjahr zum Industriemechaniker erfuhr Andreas Röttgen von seinem Ausbildungsbetrieb, dass er nach seiner Ausbildung auf keinen Fall übernommen werde. Für die Familie Röttgen – der Vater ist gelernter Tankwart und war damals schon in Rente – war die Perspektivlosigkeit des Sohns zunächst ein Schock, von dem sich der Vater allerdings schnell erholte und „einfach etwas versuchen wollte.“

Das war im Jahr 2004. Damals startete Vater Röttgen mit der Reparatur von Autos in der heimischen Garage. Sein Sohn Andreas entwickelte Flyer und sorgte dafür, dass die zunächst provisorische Werkstatt in Erftstadt bekannt wurde. Es dauerte nicht lang, bis die Familie Röttgen in Erftstadt-Lechenich einen Betrieb mit vier Hebebühnen eröffnete. Andreas Röttgen setzte damals alles auf eine Karte und schmiss seine Ausbildung zum Industriemechaniker. Ein Schritt, von dem seine Eltern überhaupt nicht begeistert waren, der sich aber im Nachhinein als goldrichtig herausstellen sollte.