Werkstattausrüstung für Oldtimerelektrik Vor Jahrzehnten entsorgt, heute gesucht

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 4 min Lesedauer

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Wer sich mit historischer Kfz-Elektrik beschäftigt, braucht passende Ausrüstung. Doch die gibt es heute nur noch gebraucht – wenn man Glück hat. Das Stroboskop bildet eine löbliche Ausnahme. Hierzu hat ein bekannter Anbieter sogar eine neue Aktivität angekündigt.

Mit einem Aggregateprüfstand lassen sich Starter, Generatoren und Zündverteiler ähnlich ihren realen Einsatzbedingungen im Fahrzeug testen.(Bild:  Diehl - VCG)
Mit einem Aggregateprüfstand lassen sich Starter, Generatoren und Zündverteiler ähnlich ihren realen Einsatzbedingungen im Fahrzeug testen.
(Bild: Diehl - VCG)

Beanstandungen an historischen Fahrzeugen stellen sich häufig als elektrisch begründete Fehlerbilder heraus. Moderne Diagnosetester mit OBD-Stecker helfen dabei nicht weiter. Wie gut, dass noch einige Kfz-Elektriker berufstätig sind, ebenso ein paar in der damaligen DDR ausgebildete Kfz-Elektromechaniker. Hilfreich ist, wenn deren spezifische Werkstattausrüstung nicht dem Modernitätswahn zum Opfer fiel: Anker-, Kondensator- und Zündkerzenprüfgerät, ein einzelnes Stroboskop, nicht zuletzt Motortester und Aggregateprüfstand. Solche Geräte zeigen auch Wirkung gegenüber Kunden – Vorhandensein und Nutzung strahlen Kompetenz aus.

Mit einem Aggregateprüfstand lassen sich Starter, Generatoren und Zündverteiler ähnlich ihren realen Einsatzbedingungen im Fahrzeug testen: Die Funktion des Starters wird unter Last geprüft, die Leistungsabgabe des Generators gemessen und die Zündzeitpunkt-Kurve des Verteilers, abhängig von dessen Fliehkraft- und/oder Unterdruckverstellung, verfolgt.