E-Mobilität Vor jedem Verkauf schnell die Batterie testen

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Nur 15 Minuten soll der Batterie-Schnelltest dauern, den Dekra zusammen mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule entwickelt hat. Ab sofort steht er Firmenkunden an allen 74 Niederlassungen in Deutschland zur Verfügung

Die gewonnenen Daten werden mit den bereits gesammelten Daten für den gleichen Fahrzeugtyp verglichen; daraus wird der State of Health der Batterie berechnet.(Bild:  Thomas Küppers)
Die gewonnenen Daten werden mit den bereits gesammelten Daten für den gleichen Fahrzeugtyp verglichen; daraus wird der State of Health der Batterie berechnet.
(Bild: Thomas Küppers)

Die Anzahl der Anbieter von Batterietests für Elektroautos wächst weiter. Nun hat auch Dekra seinen Schnelltest für Elektroautos, der bereits im Frühjahr vorgestellt worden war, in ganz Deutschland ausgerollt. Dem war eine Pilotphase mit Erprobung bei Großkunden vorangegangen, die laut der Prüforganisation „überzeugende Ergebnisse gebracht“ hat.

Zielgruppe für den Service sind in erster Linie Firmenkunden wie Flotten- und Fuhrparkbetreiber, Leasinggesellschaften, Banken, Hersteller und Importeure sowie Autohäuser. Diesen steht der Batterietest an allen deutschlandweit 74 Dekra-Niederlassungen zur Verfügung. Innerhalb von 15 Minuten lässt sich damit laut dem Anbieter eine verlässliche Aussage über den sogenannten „State of Health“ der Antriebsbatterie machen. Dieser Begriff bezeichnet, wie viel Prozent der originalen Speicherkapazität des Akkupakets sich noch nutzen lassen. Michael Tziatzios, Leiter Gebrauchtwagenmanagement bei der Dekra Automobil GmbH, erklärt: „Immer wenn ein gebrauchtes Elektrofahrzeug den Besitzer wechselt, ist es wichtig, ohne großen Aufwand schnell und präzise zu erfahren, in welchem Zustand die Batterie ist.“ Denn die Batterie macht oft rund ein Drittel der Gesamtkosten am neuen Fahrzeug aus.