Vor- und Nachteile der Umweltprämie

Redakteur: Christoph Baeuchle

Die Vor- und Nachteile der Umweltprämie hat ObermeisterHansjörg Blender auf der Versammlung der Kfz-Innung Singen aufgezeigt. Die Prämie sei eindeutig ein Erfolg, diese zeigeten die privaten Zulassungen.

Vor- und Nachteile der Umweltprämie hat Obermeister Hansjörg Blender auf der Versammlung der Kfz-Innung Singen aufgezeigt. Die Prämie sei eindeutig ein Erfolg, entscheidend sei der Anteil privater Zulassung von 67,7 Prozent, so Blender.

Doch Blender sieht auch Schattenseiten der Förderung: Der Trend gehe an den Oberklassen eindeutig vorbei. Zudem kommen das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aufgrund ihrer Bürokratie den Anträgen nicht hinterher. Im Interesse der Autokäufer erwarte er von der Behörde hier mehr Dienstleistungsqualität.

Doch auch die Umweltprämie ist keine Lösung für die alltäglichen Probleme der Branche. Sie könne die Überproduktion nicht lösen. Mit großem Aufwand würden die Hersteller ihre Fahrzeuge mit Rabattschlachten in den Markt drücken. So dass die Händler 2008 nichts mehr verdient hätten. Die Händlerrendite habe im vergangenen Jahr bei null Prozent gelegen. Nun müsse man nicht nur um den eigenen Betrieb Angst haben, sondern auch noch um den Hersteller.

Bestätigung bei Wiederwahl

Die Kfz-Innung suche den direkten Kontakt zur Politik, so Blender. „Die derzeitige Zwangsrichtung ,Liquidität vor Rentabilität’ ist keine Zukunftslösung“. Blender bot den Kfz-Meisterbetrieben konkrete Empfehlungen, Kontaktvermittlungen und Innungsleistungen an, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

Bei der anschließenden Wahl der Gremien und Ausschüsse stellten sich alle bisherigen Kfz-Experten zur Wiederwahl, zu ihnen gehörte auch Obermeister Hansjörg Blender aus Radolfzell.

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