Vorsorge betreiben: Versicherung gegen Betriebsunterbrechung

Autor / Redakteur: Daniela Werner / Joachim von Maltzan

Ein Unfall, eine schwere Krankheit – und der Betrieb steht still. Wenn der Chef plötzlich ausfällt, können die Folgen für ein Unternehmen dramatisch sein. Dennoch sind viele Firmen nur unzureichend auf den Ernstfall vorbereitet.

Unfälle können auch Handwerksmeister treffen und sich schnell zu Existenzkrisen ausweiten.
Unfälle können auch Handwerksmeister treffen und sich schnell zu Existenzkrisen ausweiten.
(Bild: ClipDealer)

Von einer auf die andere Sekunde ist es geschehen: Ein Kfz-Meister wird auf der Heimfahrt abends in einen folgenschweren Unfall verwickelt. Erst nach einem halben Jahr kann der Chef von vier Angestellten wieder arbeiten. Und steht vor dem nächsten Schock: Sein plötzlicher Ausfall hat den florierenden Betrieb völlig lahmgelegt. Lieferanten konnten nicht bezahlt werden, wichtige Aufträge sind geplatzt, langjährige Kunden sprangen ab. Während seiner Abwesenheit liefen Ertragsausfälle und Betriebskosten von knapp 45.000 Euro auf.

Glück im Unglück hat dann der Unternehmer, der sich durch eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgesichert hat. Denn auch wenn ein Betrieb in eine gefährliche Schieflage gerät, verhindert die Versicherung das Schlimmste und sichert die Existenz des Unternehmens. Wie in diesem Beispiel sind viele mittlere und kleine Firmen in Deutschland typische „One-Man-Shows“. „Fehlt dann plötzlich das gebündelte Know-how des Chefs, kann ein Ausfall wegen Unfall oder Krankheit schnell die Existenz des Unternehmens gefährden“, erläutert Jürgen Schulze, Experte für Betriebsversicherungen bei der Nürnberger.