VW: Agenturvertrieb auch bei Verbrennern „nicht ausgeschlossen“
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Elektroautos vermarktet VW künftig im Agenturvertrieb. Nur bei den Stromern muss es nicht bleiben, sagt Deutschlandchef Holger Santel. Auch der Händlerverband signalisiert Offenheit für ein weiteres Ausrollen. Doch mancher Händler äußert Bedenken.
Seit dem 1. April sind die neuen VW-Händlerverträge gültig. Eigentlich sollten zeitgleich die Zusatzverträge für den Vertrieb von Elektroautos in Kraft treten. Aufgrund der Corona-Krise gewährte der Hersteller dem Handel wie berichtet nun jedoch einen Monat mehr Zeit, jene Papiere zu unterschreiben.
Im Zentrum des Vertrages, der den Vertrieb aller künftigen Fahrzeuge auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) sowie der Premium Platform Electric (PPE) von VW regelt, steht das sogenannte Agenturmodell. Waren bislang alle VW-Modelle im Privatkundengeschäft dem Eigenvertrieb durch das Händlernetz vorbehalten, dürfen die Partner die MEB- und PPE-Fahrzeuge nicht mehr im eigenen Namen und auf eigene Rechnung verkaufen. Stattdessen treten sie nur noch als Vermittler auf, der Kaufvertrag kommt direkt zwischen Kunde und Hersteller zustande.
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