VW-Händler: Harscher Protest gegen Partnerverband

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Die Händler kritisieren, dass VW und Audi nicht von ihren Absatzzielen abrücken, sondern diese sogar im Gegenteil teilweise noch erhöhen. Im Wortlaut heißt es in der Erklärung:

„Der Druck der Hersteller bezüglich Absatzzielen und strategischer Ausrichtung hat sich aufgrund der aktuellen Betrugsaffäre überhaupt nicht verändert. Die Audi AG zeigt dies aktuell durch die Jahreszielvereinbarungen Neuwagen mit einer durchschnittlichen Steigerung der Verkaufszahlen bei Einzelkunden um satte zehn Prozent. Eine Erreichung des notwendigen Performancebonus wird mit solchen Drückermethoden ad absurdum geführt. Wollen wir uns das wirklich bieten lassen? Auch ohne Abgaskrise wären diese Methoden unerträglich für unser Einzelkundengeschäft geworden.“

Auch die Ziele für Servicepartner hätte der Konzern trotz Abgas-Problematik nicht geändert: „Kleinere Servicepartner werden aufgrund ihrer geringeren Servicedurchgänge stark benachteiligt. Was unternimmt der Partnerverband in dieser Richtung?“, fragt die Gruppe von Händlern in dem Schreiben.

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