VW-Handel: Streit um Stundenverrechnungssätze eskaliert

Christoph Seyerlein

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Seit einigen Monaten schwelt ein Streit zwischen der VW-Bank und dem Handel um die Neuregelung von Stundenverrechnungssätzen. Nun liegen die Gespräche auf Eis und der Händlerverband erhebt schwere Vorwürfe. Die Bank dagegen erzählt eine komplett andere Geschichte.

Am 1. Januar wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der BEK Autogruppe GmbH eröffnet. Nun gibt es einen neuen Eigentümer für drei der Standorte des Geraer Händlers.(Foto:  Wehner)
Am 1. Januar wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der BEK Autogruppe GmbH eröffnet. Nun gibt es einen neuen Eigentümer für drei der Standorte des Geraer Händlers.
(Foto: Wehner)

Volkswagen Financial Services und der VW-Handel liegen im Clinch. Grund für den Streit sind die Stundenverrechnungssätze. Diskussionen darüber gibt es schon seit Monaten – ist die bisherige Vereinbarung zwischen Finanzdienstleister und Handel doch zum Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen.

Auf eine neue Lösung haben sich beide Seiten bislang nicht einigen können. Mitte April hat der VW-Händlerverband (VAPV) die Gespräche dann abgebrochen, wie aus einem Schreiben von Verbandspräsident Dirk Weddigen von Knapp hervorgeht, das »kfz-betrieb« vorliegt.