VW-Herrmann ist pleite

Redakteur: Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Das Marburger VW-Autohaus Fritz Herrmann musste auf Grund fehlender finanzieller Mittel Insolvenzantrag stellen. Der Betrieb läuft vorerst jedoch „uneingeschränkt“ weiter.

Das traditionsreiche Marburger VW-Autohaus Fritz Herrmann ist zahlungsunfähig. Am Dienstag wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen des Familienunternehmens eröffnet. Dies berichtete am Mittwoch die in Marburg erscheinende Tageszeitung „Oberhessische Presse“ (OP).

Wie die Zeitung weiter schreibt wurde der Marburger Rechtsanwalt Manfred Kuhne zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Er führt derzeit die Geschäfte des insolventen VW-Vertragshändlers. Im Gespräch mit der Zeitung gab Kuhne Entwarnung für die Kunden: „Der Betrieb des Autohauses wird bis auf Weiteres uneingeschränkt aufrecht erhalten.“ Dies betreffe den Fahrzeugverkauf ebenso wie den Werkstatt-Service. „Die Kunden können sich weiterhin auf den gewohnten Service verlassen“, zitiert die OP den Insolvenzverwalter.

Kuhne habe sich nach einer ersten Bestandsaufnahme zudem optimistisch gezeigt, den Standort mit seinen insgesamt rund 50 Mitarbeitern auch langfristig erhalten zu können: „Ich bin guter Dinge, dass die Sanierung gelingt - wenn auch mit strukturellen Veränderungen.“

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