Urban Electric Cars VW ID.Cross startet im Herbst für knapp 28.000 Euro

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Ab diesem Jahr will der Volkswagenkonzern im Segment der Elektro-Kleinwagen mitmischen. Nach und nach werden die Informationen zu Skoda Epiq, Cupra Raval, VW ID.Polo und ID.Cross veröffentlicht. Aktuell gibt es die Einpreisung für den ID.Cross.

VW hat den ID.Polo vorgestellt und mit einem Preisschild versehen.(Bild:  Volkswagen)
VW hat den ID.Polo vorgestellt und mit einem Preisschild versehen.
(Bild: Volkswagen)

VW bereitet den Start eines weiteren elektrischen Kleinwagens vor. Nach dem ID.Polo wollen die Niedersachsen in diesem Herbst den ID.Cross in den Handel bringen. Das elektrische SUV, das sich gegen Konkurrenten wie den Renault R4 oder den Opel Frontera behaupten soll, werde bei knapp 28.000 Euro starten, teilte der Hersteller bei ersten Fahrten mit den Prototypen in den Niederlanden mit.

Dafür gibt es einen Fünfsitzer mit 4,15 Metern Länge und 2,60 Metern Radstand, der auf einer Evolution des Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) basiert. Diese VW-Architektur wurde eigens für die Kleinwagen auf Frontantrieb umgestellt und ermöglicht deshalb deutlich mehr Platz im Kofferraum. Beim ID.Cross soll er 475 Liter fassen und damit den Golf um rund 20 Prozent übertreffen. Trotzdem bekommt das Modell als erster elektrischer VW zudem auch ein Gepäckfach im Bug (Frunk).

Neben dem ID.Cross hat VW Pkw den ID.Polo in der Planung, der auf der Studie „ID.2all“ aufsetzt. Nach der für Ende April angesetzten Weltpremiere wird das Fahrzeug für rund 25.000 Euro zu den Kunden rollen, wobei diese günstige Version vermutlich erst mit der zweiten Bestellwelle verfügbar sein wird.

Ähnlich verfährt mutmaßlich Skoda mit dem Epiq. Auch dieses Modell, das im Mai seine Premiere haben wird, dürfte bei 25.000 bis 26.000 Euro in der günstigsten Ausstattung starten, die aber bei Skoda analog zu den letzten Premieren vermutlich ebenfalls erst später verfügbar sein wird. Erste Fahrzeuge werden noch im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt kommen.

Zudem wird der Cupra Raval, das sportlich-spanische Schwestermodell der genannten Fahrzeuge, preislich ebenfalls im Bereich von 25.000 bis 26.000 Euro für die Basisversion erwartet. Leistungsstärkere Varianten werden deutlich darüber liegen. Manche Aussagen deuten darauf hin, dass der Raval als erstes Modell des Quartetts zu den Kunden rollen soll. Die Weltpremiere ist für den 9. April in 16 Städten weltweit geplant.

Bis zu 436 Kilometer nominelle Reichweite

Für den Antrieb des ID.Cross hat VW zunächst zwei Akkus und drei Motorvarianten geplant. Die kleine Batterie hat demnach 37 kWh und ermöglicht bis zu 316 Kilometer Normreichweite. Sie gibt es mit 85 kW/116 PS oder 99 kW/135 PS. Alternativ bietet VW im Topmodell 52 kWh für bis zu 436 Kilometer und eine 155 kW/211 PS starke Maschine an. Damit sollen dann auch 160 statt sonst 150 km/h möglich sein. Geladen wird laut VW am Wechselstrom mit 11 und am Gleichstrom mit 90 bis 105 kW. Die Leistungsdaten der anderen Kleinwagen dürften aufgrund der verwendeten gleichen Technik und Komponenten ähnlich ausfallen.

Mit Polo und Cross ist der Zwergenaufstand in der ID-Familie noch nicht vorbei. Hinter den Kulissen arbeitet VW auch noch an einem kleinen Bruder des Polo. Der soll im nächsten Jahr vermutlich als ID.Up an den Start gehen und den Einstieg in die Elektromobilität bei VW auf rund 20.000 Euro drücken.

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