VW mit Spitzenergebnis bei Werkstatt-Test

Von Andreas Wehner

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Die Vertragswerkstätten des Wolfsburger Autobauers überzeugten beim Test von „Auto-Bild“ und Dekra. Eine Erfüllungsquote von 94,8 Prozent erreichte bislang keine andere Marke.

(Foto:  Wehner)
(Foto: Wehner)

VW hat beim Werkstatt-Test der Zeitschrift „Auto-Bild“ das bislang beste Ergebnis aller Hersteller eingefahren. Die acht überprüften Werkstätten erreichten bei dem von der Dekra durchgeführten Test eine Erfüllungsquote von 94,8 Prozent, wie „Auto-Bild“ (Ausgabe 25, 18. Juni) berichtet. Keine Marke hat bisher mehr Fehler gefunden.

Damit haben sich die VW-Vertragswerkstätten im Vergleich zur letzten Überprüfung im Jahr 2011 deutlich verbessert. Damals kamen die Partner des Wolfsburger Autobauers auf eine Erfüllungsquote von 84,4 Prozent. Die Dekra-Ingenieure hatten in acht Fahrzeuge jeweils sechs Mängel eingebaut. Von den insgesamt 48 versteckten Fehlern konnten die VW-Betriebe 43 beheben. In den übrigen fünf Fällen haben die Werkstätten die Fehler zwar gefunden, aber den Kunden nicht informiert oder den Mangel wegen eines fehlenden Ersatzteils nicht abstellen können.

Somit überzeugten fünf Betriebe mit sehr guter und drei Betriebe mit guter Arbeitsleistung. Lediglich die teilweise schlechten Noten beim Service sorgten dafür, dass ein Betrieb sich mit der Gesamtnote „befriedigend“ begnügen musste und zwei Werkstätten mit „noch gut“ bewertet wurden. Zwei VW-Partner erzielten in beiden Bereichen die Bestnote „sehr gut“ und wurden mit dem Goldenen Schraubenschlüssel ausgezeichnet: „Treffpunkt Thierolf“ in Höchst im Odenwald und „Held & Ströhle“ in Neu-Ulm.

„Auto-Bild“ bemängelte allerdings bei der Hälfte der getesteten Betriebe die schwer nachvollziehbaren Rechnungen. So gebe es aufgrund von VW-Vorgaben für verschiedene Arbeiten unterschiedliche Stundensätze. Das müsse den Kunden jedoch erklärt werden.

Für die Werkstatt-Aktion haben Dekra-Ingenieure acht Golf-6-Testwagen präpariert. Sie stellten Scheinwerfer zu tief ein, hängten das Handbremsseil aus der Führung, senkten den Reifendruck des Reserverads, lieferten das Auto mit eingerissenem Wischblatt und zu wenig Kühlwasser ab. Dazu installierten die Tester je einen Bonusmangel, auf dessen Symptome sie hinwiesen – die Werkstätten mussten dann den Fehler finden.

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