VW- und Skoda-Rückruf: Kindersicherung
Insgesamt knapp 60.000 Einheiten aus den Fabriken des VW-Konzerns müssen in Deutschland in die Werkstätten. Betroffen sind bei VW die Modelle Polo, Golf, Tiguan, Up und CC sowie bei Skoda der Octavia, der Rapid und der Citigo.

Bei Volkswagen läuft seit Anfang des Monats eine Rückrufaktion für verschiedene Baureihen mit manueller Kindersicherung. Betroffen sind bei VW die Modelle Polo, Golf 7, Golf Variant, Golf Sportsvan, Tiguan (1. Generation), Up und CC sowie bei Skoda der Octavia, der Rapid und der Citigo aus dem Produktionszeitraum 25. November 2015 bis einschließlich 14. April dieses Jahres. Bei VW sind das in Deutschland knapp 50.000 Einheiten, bei Skoda exakt 9.806, wie Sprecher beider Marken gegenüber »kfz-betrieb« bestätigten. Angaben zu weltweiten Stückzahlen machten sie keine.
„An Fahrzeugen mit manueller Kindersicherung kann es aufgrund einer Vorschädigung beim Entformen aus dem Spritzwerkzeug zum Bruch des Rasthebels der Kindersicherung kommen. Dies kann dazu führen, dass sich eine eingelegte Kindersicherung insbesondere bei starken Erschütterungen unbemerkt ausschaltet und die Tür dann von innen geöffnet werden kann“, begründete der Skoda-Sprecher den Rückruf.
Die Prüfung der Funktion der Kindersicherung ist den Angaben zufolge in wenigen Minuten erledigt. Sollte ein Ersatz des betroffenen Türschlosses notwendig sein, könne dies bis zu einer Stunde dauern. Der Code für die Maßnahme lautet bei VW „58C9“ und bei Skoda „58D2“. Überprüfte und gegebenenfalls reparierte Fahrzeuge sind an einem Aktionsaufkleber im Bereich der Reserveradmulde erkennbar.
Unfälle aufgrund des Mangels sind beiden Sprechern nicht bekannt. Unbekannt war Sprechern von Audi und Seat auf Nachfrage der komplette Mangel. Es ist also derzeit davon auszugehen, dass beide Konzernmarken nicht von dem Rückruf betroffen sind.
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