VW will Economy Service weiter ausbauen
Die preiswerte Servicemarke von VW findet aus Sicht der Wolfsburger Anklang im Markt. Wie geplant sollen bis Jahresende 400 Partner den „Economy Service“ anbieten. Doch damit gibt sich die Marke noch nicht zufrieden.

VW ist mit der Entwicklung des im März gestarteten Konzepts „Economy Service“ offenbar im Plan. Einer Mitteilung zufolge ist das Angebot derzeit an rund 300 Standorten verfügbar. Auf Nachfrage versicherte ein Unternehmenssprecher, dass das zum Start angestrebte Ziel von 400 Partnern bis zum Jahresende erreicht werde.
Das Angebot werde sowohl von den VW-Händlern und -Servicepartnern wie auch von den Kunden selbst gut angenommen, sagte der Sprecher. „Der Bedarf eines preiswerten Angebots ist zweifellos vorhanden“. Dementsprechend sieht Volkswagen die Entwicklung noch lange nicht am Ende. Im kommenden Jahr soll die Zahl der Partner auf 500, dann auf 800 Partner steigen.
Zahlen, etwa zum Umsatz oder den Werkstattdurchläufen, wollte Volkswagen jedoch noch nicht nennen. Für eine echte Bilanz sei es noch zu früh, hieß es mit Verweis auf den laufenden Roll-out des Konzepts. „Wo wir den Economy Service einführen, läuft er ohne besondere Auffälligkeiten“, so der Sprecher. Volkswagen führe das Konzept in allen seinen sieben Serviceregionen in Deutschland möglichst gleichmäßig ein. In diesen Tagen soll eine crossmediale Marketingkampagne verstärkt auf das Angebot aufmerksam machen.
Der Economy Service richtet sich an Fahrer von mindestens vier Jahre alten VW-Modellen und soll eine preiswerte Alternative für gängige Werkstattleistungen bereitstellen. Die Schwerpunkte des Angebots sind Verschleißreparaturen, Inspektionen und Fahrzeug-Checks, Räder und Reifen, „Volkswagen Clever Repair“ sowie der Glasreparaturservice. Möglich machen sollen die niedrigeren Preise unter anderen geringere Standards für die anbietenden Partner.
Grundsätzlich können die VW-Partner für die Einrichtung eines „Economy Service“-Bereichs zwischen unterschiedlichen Modelle wählen: Neben der aufwändigeren Stand-alone-Bauweise ist ein separates Gebäude auf dem Autohaus-Grundstück oder eine Shop-in-Shop-Lösung möglich. Der offizielle Startschuss für das Konzept erfolgte im März auf einem Grundstück der Löhr-Gruppe, die in Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Stand-alone-Servicebetrieb errichtete.
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