PS Union Wachstum über Innovationen statt Übernahmen

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Die Hallenser Autohausgruppe schlägt einen etwas anderen Weg ein, um sich für die Branchentransformation zu rüsten: Die Entwicklung zum multimodalen Mobilitätsdienstleister ist nur ein Beispiel.

Der Hauptsitz von PS Union in Halle/Saale(Bild:  Mauritz – VCGDer)
Der Hauptsitz von PS Union in Halle/Saale
(Bild: Mauritz – VCGDer)

Wenn es um die Transformation vom Autohaus zum Mobilitätsanbieter und von der Verbrennerära in die Elektromobilität geht, zählt die Autohausgruppe PS Union deutschlandweit zu den „First Movern“: Das war 2013 so, als das Autohaus an seinem Hauptsitz in Halle öffentlichkeitswirksam die erste öffentliche Ladesäule im südlichen Sachsen-Anhalt in Betrieb nahm. Das war 2017 der Fall, als die Handelsgruppe, die heute mit knapp 250 Mitarbeitern rund 3.000 Neu- und Gebrauchtwagen jährlich vermarktet, ein Grundstück für die erste Wasserstofftankstelle in Sachsen-Anhalt zur Verfügung stellte, die dann zwei Jahre später in Anwesenheit des Ministerpräsidenten feierlich eröffnet wurde. Und das war erst recht der Fall, als der Vorsitzende Gesellschafter von PS Union, Volker Ciesiolka, 2015 den Startschuss für ein regionales Carsharing-Konzept gab.

Während sich beim Thema Carsharing manch ein Autohaus die Zähne ausgebissen hat, ist Letzteres bei PS Union eine Erfolgsgeschichte. Unter dem Dach der separaten Gesellschaft „JETZT mobil“ hat die Handelsgruppe Carsharing, Autovermietung und Auto-Abo gebündelt und verdient damit Geld.