Studie Wann E-Autos häufiger in die Werkstatt müssen als Verbrenner

Von Jakob Schreiner 1 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie der Marktforscher von Uscale zeigt, dass Stromer wegen bestimmter Probleme teils deutlich häufiger in die Werkstatt müssen. Dabei gibt es auch deutliche Unterschiede bei den Marken. Und auch zu der Erwartungshaltung der betuchteren E-Mobilisten liefert die Studie einige interessante Erkenntnisse.

Für die aktuelle „EV After-Sales-Studie“ von Uscale wurden rund 2.200 Halter von E-Autos befragt.(Bild:  Promotor)
Für die aktuelle „EV After-Sales-Studie“ von Uscale wurden rund 2.200 Halter von E-Autos befragt.
(Bild: Promotor)

Zwar haben Elektrofahrzeuge weniger Pannen als konventionelle Verbrenner, dafür müssen sie aber aus anderen Gründen deutlich häufiger in die Werkstatt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Uscale, in der im Dezember 2023 rund 2.200 E-Auto- und zum Vergleich 400 Verbrenner-Fahrer befragt wurden. Die unterschiedlich hohe Zahl der Befragten begrenzt dabei die absolute Aussagekraft bei den Vergleichen zwischen beiden Befragungsgruppen – eine klare Tendenz ist aber eindeutig ablesbar.

Demnach mussten die Stromer deutlich öfter aufgrund von Rückrufen, Software-Problemen und nicht näher definierten technischen Defekten in die Werkstätten. Das soll aber laut Uscale-Geschäftsführer Axel Sprenger nicht so bleiben: „Langfristig ist damit zu rechnen, dass das Qualitätsniveau der Elektroautos weiter steigt und Werkstattbesuche wieder zurückgehen.“