Absatzprognose China-Marken werden ambitionierte Ziele nicht erreichen

Von Andreas Grimm

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Zahlreiche chinesische Fabrikate gehen derzeit in Deutschland an den Start. Teils werden hohe Absatzziele kolportiert. Käuferinteresse ist vorhanden, doch ist ein Sturmlauf nicht zu erwarten. Eine Studie zeigt Hemmnisse auf.

Neue chinesische Fabrikate drängen derzeit nach Deutschland, teils inszenieren sie sich zum Start mit großen Aufwand. Doch eine Studie bezweifelt, dass die ambitionierten Ziele Wirklichkeit werden können.(Bild:  Grimm – »kfz-betrieb«)
Neue chinesische Fabrikate drängen derzeit nach Deutschland, teils inszenieren sie sich zum Start mit großen Aufwand. Doch eine Studie bezweifelt, dass die ambitionierten Ziele Wirklichkeit werden können.
(Bild: Grimm – »kfz-betrieb«)

Die neuen chinesischen Fabrikate stoßen bei deutschen Konsumenten auf eine überraschend hohe Akzeptanz. Doch für einen echten Markterfolg stehen sich die Neulinge möglicherweise selbst im Weg, wie eine Käuferbefragung im Auftrag der Marktforschung Berylls ergeben hat. Denn den Fabrikaten aus Fernost fehlt bislang ein echter USP – und sie sind zu sehr auf das Premiumsegment fixiert.

Eine wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass die Befragten – Fahrer von Audi-, BMW- und Mercedes-Modellen – den chinesischen Fabrikaten nicht mehr so ablehnend gegenüberstehen, wie das vor einigen Jahren aufgrund früherer negativer Schlagzeilen noch feststellbar war. Der Analyse zufolge ziehen etwa 25 Prozent dieser Befragten beim Autokauf chinesische Marken in Betracht. Für Aiways, BYD, Nio, Polestar und Co gibt es also durchaus Potenzial.