Deutscher Remarketing Kongress 2026 Warum Google-Leads (jedenfalls im Moment noch) besser sind als die von Mobile

Von Jens Rehberg 4 min Lesedauer

Kaum ein deutscher Händler konnte so umfangreiche Erfahrungen mit dem neuen Werbeformat von Google sammeln wie Feser-Graf. Das Zwischenfazit ist bemerkenswert; zudem belegt der Digitalmarketingleiter der Gruppe, Mike Mayr, es mit erstaunlichen Zahlen.

Mike Mayr: „Mit verschiedenen Fahrzeug-Feeds kann ich unsere Vehicle-Ads je nach Marketingaktion sehr flexibel skalieren.“(Bild:  Stefan Bausewein)
Mike Mayr: „Mit verschiedenen Fahrzeug-Feeds kann ich unsere Vehicle-Ads je nach Marketingaktion sehr flexibel skalieren.“
(Bild: Stefan Bausewein)

Das Marketing-Team von Feser-Graf nutzt die Leadgenerierung über das neue Google-Anzeigenformat „Vehicle Ads“ seit Februar 2024. Schon nach einigen Wochen funktionierte das Konzept bei der Nürnberger Autohausgruppe so gut, dass Google das Projekt als Best Practice in seine PR-Arbeit zu dem neuen Werbeformat aufnahm. Denn die Zahlen waren von Beginn an beeindruckend: Um gut 40 Prozent billiger sei der Cost per Lead im Rahmen der Testphase mit den neuen Google-Ads im Vergleich zu den anderen zugekauften Leadquellen gewesen. Der Return on Investment liege gar mehr als 230 Prozent über dem, der sich auf die Wettbewerber beziehe, so Google.

Mike Mayr, der bei Feser-Graf das Digital- und Performancemarketing leitet, holt die Kirche zurück ins Dorf: „Dieser Wert ist natürlich wieder gesunken – vor zwei Jahren war eben noch kaum jemand live mit diesem Format“, sagte er in seinem Vortrag auf dem Deutschen Remarketing Kongress, den die »kfz-betrieb«-Schwestermarke »Gebrauchtwagen Praxis« am 25. Februar in Würzburg veranstaltete. Die fehlende Konkurrenz drücke die Leadkosten auch aktuell noch nach unten. Aber nicht nur der Kostenfaktor hat Mayr überzeugt. „Google Vehicle Ads war letztes Jahr unsere erfolgreichste Leadquelle – mit Abstand“, so Mayr.