China-Marke Wey Coffee 01 kommt im Agentursystem und mit zweistufigem Netz

Von Andreas Wehner

Anbieter zum Thema

Der chinesische Autobauer Great Wall startet den Verkauf seines Plug-in-Hybrid-SUVs – per App und bei den ersten Händlern. Letztere verkaufen die Fahrzeuge im Agentursystem. Marketingchef Thiemo Jahnke erklärt, welche Rolle die Emil-Frey-Gruppe dabei spielt.

Thiemo Jahnke ist Brand & Marketing Director Wey Europe.(Bild:  Great Wall Motor)
Thiemo Jahnke ist Brand & Marketing Director Wey Europe.
(Bild: Great Wall Motor)

Das erste Modell der chinesischen Marke Wey, der Plug-in-Hybrid Coffee 01, ist ab November in Deutschland bestellbar. Die europäische Serienversion zeigten der Hersteller Great Wall Motor auf der Automesse in Paris. Kunden können über eine eigene App ihr Wunschauto schon jetzt konfigurieren und ab dem kommenden Monat ordern. Dann sollen auch bereits die ersten von insgesamt 60 deutschen Standorten für die Kunden öffnen, wie die Chinesen ebenfalls in Paris bekannt gaben.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Als Flaggschiff des deutschen Netzes fungiert ein so genanntes „Brand Experience Center“ in Berlin, das Great Wall Motor Deutschland selbst betreibt und Anfang des kommenden Jahres eröffnen will. Die Chinesen setzen für den Vertrieb der Fahrzeuge ansonsten auf ein Agentursystem. Anders als bei der Schwestermarke Ora tritt Great Wall Motor Deutschland selbst als Importeur auf. Als Agent fungiert die Emil-Frey-Gruppe, die neun weitere Standorte in großen Städten, so genannte „Studios“, betreiben wird.