Elektromobilität

Was bei der E-Auto-Sicherheit zu beachten ist

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Wenn es mal kracht

Komplizierter und riskanter kann es bei Unfällen werden. Im Fall größerer Verformungen oder gebrochener Trennschichten zwischen den Zellpolen können sich Kurzschlüsse ergeben, Stoffe in der Zelle weiter reagieren, diese überhitzen und in Brand setzen. Bei solchen Erschütterungen soll die automatische Notabschaltung greifen. „Diese funktioniert ähnlich wie bei der Auslösung des Airbag-Systems und ist teilweise auch damit gekoppelt“, so ein VDA-Experte.

„In der Regel haben die Insassen dann – ob allein oder mit Helfern – die Möglichkeit, das Fahrzeug gefahrlos zu verlassen.“ Sollten alle Stricke reißen, lasse sich der Strom manuell abregeln. „Dafür hat jedes Fahrzeug noch einmal eine gesonderte Trennstelle.“

Wichtig ist, dass sich Laien auch bei vermeintlich kleineren Pannen nicht selbst am Wagen zu schaffen machen. Zudem kann nach Schäden an einem Akku ein Brand gegebenenfalls erst verzögert ausbrechen. Oder es können schon gelöscht geglaubte Feuer erneut auflodern - geschehen etwa bei Tesla-Modellen in den USA oder manchen Smartphones. Tritt ein „massiver Unfall“ ein, müsse man das Fahrzeug komplett isolieren, rät Eggers Feuerwehren. „Dann besteht das adäquate Mittel darin, das ganze Auto in einen Container zu setzen und mit Sand zu bedecken.“

Zeyen betont, dass es im Verhältnis zu fossilen Antrieben bisher zu wenig Unglücken gekommen sei: „In Deutschland gibt es pro Jahr 15.000 Brände von Verbrennerfahrzeugen, die meist durch ganz konventionelle Umstände wie Problemen an Benzinleitungen ausgelöst werden.“ Eggers weist auf die „Rettungskarte“ des E-Autos hin, aus der sich dessen Grundausstattung ergibt. „Denn beim Retten muss die Hydraulikschere dort angesetzt werden, wo definitiv keine Leitungen entlanggehen.“

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