Onlinevertrieb Was die Autobörsen durchwirbelt

Von Dr. Martin Achter 9 min Lesedauer

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Online-Autobörsen erleben den vielleicht größten Umbruch in ihrer Geschichte. Das Aus von Heycar ist nur das jüngste Beispiel für den Wandel an dieser Kundenschnittstelle des Handels. Zwei Technologie-Trends fordern selbst die dominierenden Plattformen heraus.

Online-Autobörsen sind für den Autohandel eine wichtige Schnittstelle in Richtung Kunde. Doch auch sie müssen sich gegen Technologie-Trends wappnen, um weiter erfolgreich zu sein.(Bild:  © photopixel – stock.adobe.com)
Online-Autobörsen sind für den Autohandel eine wichtige Schnittstelle in Richtung Kunde. Doch auch sie müssen sich gegen Technologie-Trends wappnen, um weiter erfolgreich zu sein.
(Bild: © photopixel – stock.adobe.com)

Ein Verlust von über 22 Millionen Euro: Das stand am Ende 2021 in den Büchern von Mobility Trader, dem Betreiber der VW-nahen Online-Autobörse Heycar. Das sind die letzten öffentlichen Geschäftszahlen des Konzerns zu seinem vergeblichen Vorstoß, eine Plattform-Alternative zu den dominierenden Marktplätzen Mobile.de und Autoscout 24 zu schaffen.

Seit der Gründung 2017 häufte sich ein Minus im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich an. Im Mai stellte die Volkswagen-Finanzsparte, bei der Heycar angesiedelt war, die Plattform schließlich ein.