Verbrauchsvergleich Vollhybrid oder Downsizing: Wie viel bringt die Spartechnik wirklich?

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ hat aktuelle Kompakt-SUVs mit unterschiedlichen Antriebskonzepten getestet – vom klassischen Saugmotor bis hin zum seriellen Hybrid. Die Ergebnisse überraschen.

Der Saugmotor ist auf dem Markt selten geworden, muss sich aber in Sachen Verbrauch nicht vor anderen Konzepten verstecken.(Bild:  Rosenow – »kfz-betrieb«)
Der Saugmotor ist auf dem Markt selten geworden, muss sich aber in Sachen Verbrauch nicht vor anderen Konzepten verstecken.
(Bild: Rosenow – »kfz-betrieb«)

Der Verbrennungsmotor dominiert mit einem Neuzulassungsanteil von 84 Prozent (März 2023, inklusive Plug-in-Hybriden) nach wie vor den Markt. Und das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben. Deshalb muss sich die Automobilindustrie weiterhin bemühen, den Verbrenner sparsamer zu machen und damit seinen Kohlendioxidausstoß auf das technisch mögliche Mindestmaß zu begrenzen.

Die dafür am häufigsten genutzten technischen Mittel sind das Downsizing und der Hybridantrieb. Beide Antriebskonzepte haben sich mittlerweile am Markt so flächendeckend durchgesetzt, dass es schwerfällt, ihren Effekt wirklich einzuschätzen – schlicht weil es kaum noch eine Vergleichsbasis gibt. Sprich, einen Motor, der auf aufwendige Zusatzkomponenten (Turbolader, Vollhybrid) verzichtet, sich aber technisch trotzdem auf dem neuesten Stand befindet.