»kfz-betrieb«-Mystery-Calling Was Kunden von Kfz-Betrieben mit Voicebots erleben

Von Dr. Martin Achter 9 min Lesedauer

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Viele Händler und Werkstätten wollen ihre telefonische Erreichbarkeit mit sogenannten Voicebots auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) erhöhen. Doch wie gut ist die Kontaktqualität, die Kunden dabei erleben? Wir haben das getestet – die Ergebnisse sind durchwachsen.

Unser Test ergab: Einfache Aufgaben können Kfz-­Betriebe an KI-Voicebots auslagern, bei komplexen Anliegen wird es heikel.(Bild: ©  Looker_Studio - stock.adobe.com)
Unser Test ergab: Einfache Aufgaben können Kfz-­Betriebe an KI-Voicebots auslagern, bei komplexen Anliegen wird es heikel.
(Bild: © Looker_Studio - stock.adobe.com)

Die telefonische Erreichbarkeit ist für Händler und Werkstätten naturgemäß eine wichtige Angelegenheit. Denn jeder Anruf bringt potenziell Umsatz. Und trotz Kontaktmöglichkeiten auf der eigenen Website, per E-Mail, Whatsapp oder über eine Händler-App, gilt: Telefonanrufe sind für Kfz-Betriebe nach wie vor die wichtigste Leadquelle. Das hat eine Umfrage von »kfz-betrieb« zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Concertare vor einigen Monaten bestätigt. Doch was unternehmen Händler und Werkstätten hinsichtlich ihrer Telefon-Kapazität, wenn das Personal knapp ist oder das Anrufaufkommen hoch?

Gespräche der Redaktion mit einer größeren Anzahl von Händlern zeigten vor einigen Monaten, dass viele Betriebe und Gruppen dabei sind, Teile ihrer Telefonie auf sogenannte KI-Voicebots zu verlagern – etwa zu Randzeiten oder bei Anfragespitzen. Dienstleister werben damit, dass die Technologie sich teils tief in die Systeme von Kfz-Betrieben integrieren lässt, sodass sich auf diese Weise sogar Aufträge einholen lassen. Das fanden wir interessant und wollten deswegen wissen: Was leisten Voicebots in Kfz-Betrieben heute schon? Wie fühlt sich der Kontakt für den Kunden an? Wie sich KI-Voicebots von telefonischen Sprachdialogsystemen (IVR) unterscheiden, haben wir hier kurz beschrieben.