Annahme-Terminals
Was, wenn es keine Schlüssel mehr gibt?
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Das Unternehmen Tjekvik ist für seine „digitalen Serviceannehmer“ bekannt, sieht sich selbst aber vor allem als Softwareanbieter. Sein Home-Check-in soll die Servicemitarbeiter entlasten und den Verkauf von Zubehör voranbringen.
Die Corona-Pandemie mit ihrer erzwungenen Vermeidung menschlicher Kontakte hat der Verbreitung digitaler Systeme für den Kundenkontakt einen mächtigen Schub verliehen. „Zwei, drei Jahre lang hat es wirklich gebrannt“, berichtet Lars-Alexander Lilje, Vertriebsleiter bei Tjekvik. Der Anbieter von digitalen Annahmeterminals betreut mittlerweile etwa 2.200 Standorte weltweit. Jetzt sei allerdings auf diesem Gebiet etwas Ruhe eingekehrt. „Wir müssen den Schwung von damals wieder aufnehmen“, betont Lilje.
Der Manager will sein Unternehmen eher als Softwareanbieter verstanden wissen denn als Hersteller besserer Schlüsselsafes. Denn: „Vielleicht gibt es ja irgendwann keine Autoschlüssel mehr“, wagt der Manager einen Blick in die Zukunft. Dementsprechend steht bei Tjekvik die Einbindung des Terminals in die internen Prozesse der Autohäuser im Mittelpunkt. Das Unternehmen will der Spezialist für die Fahrzeugannahme und Zusatzverkäufe sein und damit vor allem die Serviceassistenz entlasten. Der Prozess beginnt dabei nicht erst, wenn der Kunde am Terminal steht und seinen Schlüssel ins Fach legt, sondern idealerweise schon mit dem „Home-Check-in“, der beispielsweise am Abend vor dem Werkstatttermin angeboten wird.
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