Klimaanlagenservice Wasch mir den Pelz!

Von Steffen Dominsky 4 min Lesedauer

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Was auf zahlreichen Verdampfern von Klimaanlagen so haust, verdient das Prädikat „eklig“. Und damit ist klar: Das regelmäßige und vor allem korrekte Reinigen des versteckten Bauteils ist Pflicht, keine Kür.

Was sich im Laufe der Zeit auf der Oberfläche eines Klimaverdampfers so alles ansammelt, möchte mancher lieber nicht wissen. Eine derartige pelzige Schicht bekommt man nur mittels einer echten Spülung entfernt.(Bild:  © Sirichai Puangsuwan - stock.adobe.com)
Was sich im Laufe der Zeit auf der Oberfläche eines Klimaverdampfers so alles ansammelt, möchte mancher lieber nicht wissen. Eine derartige pelzige Schicht bekommt man nur mittels einer echten Spülung entfernt.
(Bild: © Sirichai Puangsuwan - stock.adobe.com)

Nach dem bekannten Satz des großen Wolfgang von Goethe „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“ verfährt so mancher Zeitgenosse – auch manche Kfz-Werkstatt. Und zwar beim Thema „Desinfektion von Klimaanlagen“, genauer gesagt der von Klimaverdampfern. Einerseits verständlich, schließlich gelingt der Zugang zu dem in den unendlichen Weiten des Armaturenbretts versteckten Bauteil nur schwer bis mühsam und unter Ausführung diverser Verrenkungen. Andererseits weiß jeder halbwegs erfahrene Praktiker, was auf dem über lange Zeit hinweg stets feuchten Kühler so alles haust. Richtig: jede Menge Schmodder. Und der ist nun mal die ideale Basis für Bakterien, Sporen und auch Viren. Zu Deutsch: Jeder Menge Mist, den eigentlich niemand regelmäßig inhalieren möchte und auch nicht sollte.

Und so verwundert es nicht, dass es nicht erst seit gestern diverse Mittel und Methoden gibt, Klimaverdampfer von besagtem „Getier“ zu befreien. Angefangen beim kleine Desinfektionsspraydöschen für kleines Geld bis hin zum Ozonreiniger für den Fahrzeuginnenraum für ein paar Hundert Euro. „Doch egal welches Mittel bzw. System Sie nehmen, alle haben denselben Makel: Sie sind nicht in der Lage, die auf dem Verdampfer haftenden Ablagerungen und damit Bakterien, Viren etc. tatsächlich zu entfernen“, bringt es Michael Keim, Senior Manager bei Tunap, auf den Punkt. Denn genau hier liegt der Hase im Mief-Pfeffer. Nur die Verbindung von Reiniger, mechanischer Anwendung und dem Abtransport von Verschmutzungen ermöglicht ein hygienisch einwandfreies Ergebnis. Mit allen anderen Methoden reichert man vorhandene organische Strukturen, Zellen usw. einfach nur weiter an. Schäume und Aerosole verbleiben im System und ergänzen meist den Nistplatz für neue Artgenossen.