»kfz-betrieb«-Gehaltsreport 2025 Wechselbereitschaft brodelt in den Belegschaften

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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Geld ist nicht alles – in Zeiten steigender Kosten und anhaltender Inflation wächst die Bedeutung der Entlohnung jedoch als Faktor der (Un-)Zufriedenheit wieder. Trotzdem ist das Gehalt gar nicht die entscheidende Triebfeder.

In Zeiten von Teuerung und knappen Kassen rückt das eigene Gehalt wieder stärker in den Fokus. Ein besserer Verdienst ist für Arbeitnehmer auf der Suche nach Veränderung das wichtigste Kriterium. Für die Mitarbeiterbindung bleiben weichere Faktoren wichtig.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
In Zeiten von Teuerung und knappen Kassen rückt das eigene Gehalt wieder stärker in den Fokus. Ein besserer Verdienst ist für Arbeitnehmer auf der Suche nach Veränderung das wichtigste Kriterium. Für die Mitarbeiterbindung bleiben weichere Faktoren wichtig.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist arbeitgeberfreundlicher geworden, Händler und Werkstätten erhalten wieder Bewerbungen auf offene Stellen. Doch diese Entspannung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Branche eine „bemerkenswert hohe Wechselbereitschaft“ in den Belegschaften festzustellen ist, wie es im Gehaltsreport 2025 von »kfz-betrieb« heißt. Fast jeder zweite Mitarbeiter – mit und ohne Leitungsfunktion – kann sich einen Jobwechsel vorstellen.

Problematisch ist dabei, dass sich die meisten Unzufriedenen nicht zu erkennen geben. Sie suchen (noch) nicht aktiv nach einer neuen Stelle, entsprechende Angebote können sie aber schnell zum Handel, sprich zum Wechseln, bewegen. In unsicheren Zeiten scheint bei Arbeitnehmern insbesondere das Bedürfnis nach klaren Arbeitsverhältnissen zu wachsen. Das Kriterium „Sicherheit des Arbeitsplatzes“ im Sinne einer Job-Garantie war zuletzt die stärkste Triebfeder für einen Arbeitsplatzwechsel unter den aktiv Jobsuchenden.