Ford-Rückruf Weitere Großaktion für die Rückfahrkamera

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Eine neue Maßnahme wegen eines verzerrten oder fehlenden Bildes im Display gilt hierzulande für rund 43.000 ältere Exemplare des Ford Edge, Mustang, Transit Connect und Tourneo Connect.

Unter anderem müssen ältere Ford Edge zur Fehlerdiagnose in die Vertragswerkstätten. (Foto:  Ford)
Unter anderem müssen ältere Ford Edge zur Fehlerdiagnose in die Vertragswerkstätten.
(Foto: Ford)

Nachdem Ford bereits mit einem großen Rückruf wegen Problemen mit dem Bild der Heckkamera ins Jahr gestartet ist, gibt es nun eine weitere Rückrufmeldung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Demnach betrifft der Aktionscode „25S89“ hierzulande rund 43.000 Einheiten des Ford Edge, Mustang, Transit Connect und Tourneo Connect.

„Wir haben noch keine detaillierte Information über den Rückruf“, sagte ein Sprecher der Ford-Werke GmbH auf Nachfrage. Aus Dokumenten der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) geht hervor, dass das Kamerabild im Rückwärtsgang auf dem Display verzerrt oder invertiert dargestellt werden kann. Der Bildschirm könne auch komplett schwarz bleiben. Schuld sei Reibkorrosion an bestimmten Anschlussklemmen, die zur Signalunterbrechung führen könne.

Dem KBA sind nach eigenem Bekunden sieben Vorfälle ohne Sach- oder Personenschäden aufgrund des Problems bekannt. Die Behörde kündigt deswegen einen Abruf „relevanter Diagnosefehlercodes“ in der Vertragswerkstatt an. „Bei Bedarf wird die Kamera ausgetauscht.“ Dies gilt weltweit für eine siebenstellige Stückzahl von Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum 25. Juni 2014 bis 20. Dezember 2018, denn allein in den USA sind fast 1,5 Millionen Einheiten von dem Rückruf betroffen.

Markenmonitor 2025

»kfz-betrieb«-Dossier

Vertriebsnetze – Gute Stimmung, schlechte Stimmung

Der Markenmonitor 2025 beleuchtet, wie zufrieden der Handel mit 28 Marken ist.
(Bildquelle: VCG)

Seat und Cupra sind top, Citroën ist das Schlusslicht im diesjährigen Markenmonitor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA). Nur warum ist das so? Gibt es Entwicklungspotenzial und wie schätzt die Branche die Fabrikate ein? Um Antworten zu geben, hat »kfz-betrieb« die Markenmonitor-Daten durchgesehen, komprimiert und durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Dadurch ist ein Kompendium entstanden, das die Gemütslage des Handels in 28 Vertriebsnetzen durchleuchtet und auf den Punkt bringt. Die Ergebnisse finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor 2025.

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