Audi-Rückruf Weitere Ladestopps angewiesen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Nachdem erst kürzlich eine Maßnahme für Q7, Q8 und A8 bekannt geworden war, sind nun A7, A6 und Q5 dran. Von weltweit 53.500 Einheiten erhalten hierzulande 17.000 ein Softwareupdate, das die Eigendiagnose der HV-Batterie verbessern soll.

Unter anderem brauchen A7-PHEVs hierzulande neue Software.(Bild:  Seyerlein/»kfz-betrieb«)
Unter anderem brauchen A7-PHEVs hierzulande neue Software.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Audi hat noch immer Probleme mit der Hochvoltbatterie in seinen Plug-in-Hybriden (PHEV) vom Typ A7, A6 und Q5 und hat deshalb einen weiteren Rückruf gestartet. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet, benötigen weltweit rund 53.500 Einheiten aus dem Bauzeitraum August 2019 bis August 2024 ein neues Softwareupdate. Davon sind etwas über 17.000 in Deutschland gemeldet. Wieder gilt offenbar die Anweisung an die betroffenen Fahrzeughalter, die HV-Batterie bis zum Update nicht zu laden.

Die Software soll die Eigendiagnosefähigkeit des Energiespeichers verbessern, indem dieser definierte Messwerte kontinuierlich analysiert. Bei Auffälligkeiten würden Warnhinweise im Cockpit angezeigt. Gleichzeitig werde in so einem Fall „die Ladekapazität der Batterie bis zur Behebung der Störung automatisch reduziert“, heißt es in der Ankündigung der Behörde. Ob die jetzt unter dem internen Aktionscode „93AD“ einbestellten Teilzeit-Stromer bereits Bestandteil des Anfang des Jahres vermeldeten Rückrufs „93AB“ waren, geht aus der Meldung nicht hervor.

Erst kürzlich war die gleiche Aktion für die PHEV-Modelle Q7, Q8 und A8 bekannt geworden. Hierzu hat das KBA inzwischen den Umfang auf dem Heimatmarkt bekannt gemacht. Die Maßnahme „93QQ“ gilt hierzulande für rund 5.300 Einheiten aus dem Bauzeitraum 22. August 2019 bis 31. Juli 2024.

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