Servicemarkt der Zukunft Welches Potenzial Zusatzangebote für Autofahrer haben

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Der Wartungsbedarf ist bei E-Autos relativ gering – neue Geschäftsmodelle müssen her, um diesen Rückgang auszugleichen. Aber welche? Die Managementberatung MHP hat anhand von drei Beispielen untersucht, wie Kfz-Betriebe mit sogenannten Value Added Services neue Umsatzquellen erschließen könnten.

Über 90 Prozent der E-Auto-Fahrer würde eine komfortable Charging Lounge anstelle einer einfachen Ladesäule ansteuern und dafür auch einen Umweg in Kauf nehmen.(Bild:  Simon – VCG)
Über 90 Prozent der E-Auto-Fahrer würde eine komfortable Charging Lounge anstelle einer einfachen Ladesäule ansteuern und dafür auch einen Umweg in Kauf nehmen.
(Bild: Simon – VCG)

Im volatilen Automobilhandel ist das Servicegeschäft in den meisten Betrieben der vielzitierte Fels in der Brandung. Doch auch dieser beginnt zu bröckeln, denn mit dem zunehmenden Anteil elektrisch angetriebener Autos entfallen bei immer mehr Autos lukrative Servicefälle wie der Ölwechsel. Kfz-Betriebe tun also gut daran, neue Geschäftsfelder zu erschließen, um die zu erwartenden Rückgänge auszugleichen – auch wenn der Druck aktuell noch gering erscheint.

Das Beratungsunternehmen MHP hat in einer Umfrage unter 1.400 Pkw-Besitzerinnen und -Besitzern die Attraktivität von solchen Zusatzleistungen – in der Studie „Value Added Services“ genannt – untersucht. Drei Konzepte standen hier im Fokus: