Die großen Autohändler Deutschlands 2024 Weller – 4-Tage-Woche auf Probe

Von Julia Mauritz 7 min Lesedauer

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Nach ihrer erfolgreichen Umfirmierung widmet sich die Handelsgruppe jetzt zwei neuen Großprojekten. Bereits 2025 will sie in einer Filiale ein neues Arbeitszeitmodell testen. Einen neuen Weg schlägt sie auch bei Gebrauchtwagen ein.

Sämtliche Filialen der Autohausgruppe firmieren seit diesem Jahr als Weller. (Bild:  Weller)
Sämtliche Filialen der Autohausgruppe firmieren seit diesem Jahr als Weller.
(Bild: Weller)

Die Autohausgruppe Weller wagt sich an ein Projekt heran, das ihr Lenker Burkhard Weller lange Zeit kritisch beäugt hatte: die 4-Tage-Woche. Bei 36 Standorten ist das eine planerisch durchaus herausfordernde Aufgabe, zumal der geschäftsführende Gesellschafter vorhat, die Zahl der Arbeitstage aus Gerechtigkeitsgründen in allen Abteilungen zu reduzieren.

Im ersten Schritt will Weller das neue Arbeitszeitmodell 2025 daher erst einmal in einer Filiale testen – welcher Standort es sein wird, legen die beiden zentralen Aftersalesleiter der Autohausgruppe gerade fest. Das gilt auch für die genaue Ausgestaltung des Arbeitszeitmodells. Eines steht für Burkhard Weller aber bereits fest: „Es wird ein rollierendes Verfahren geben. Wir werden Autohäuser samstags nicht schließen.“ Es sei zweifelsfrei leichter, die 4-Tage-Woche in einer Fertigung einzuführen als in einem Kfz-Betrieb, gibt der Unternehmer zu – vor allem weil es einige Abteilungen gebe, die personell ohnehin schon dünn besetzt seien, wie das Teilelager oder die Kasse.