Autohandel Kunden wollen auch in freien Werkstätten Autos kaufen

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 1 min Lesedauer

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Der Automarkt befindet sich aktuell in einer Schwächephase. Trotzdem gehört der Fahrzeugverkauf bei vielen freien Werkstätten fest zum Unternehmenskonzept. Nur bei wie vielen? Wir haben nachgefragt.

Mit bis zu 1.000 verkauften Autos pro Jahr ist das Autohaus Krenz in Paderborn eine absolute Ausnahme unter den freien Betrieben. (Bild:  Rosenow – VCG)
Mit bis zu 1.000 verkauften Autos pro Jahr ist das Autohaus Krenz in Paderborn eine absolute Ausnahme unter den freien Betrieben.
(Bild: Rosenow – VCG)

Verraten wir das Wichtigste gleich zu Beginn: So viele sind es dann doch nicht. Rund drei Viertel der freien Werkstätten, die wir im Rahmen der Branchenindex-Umfrage kontaktierten, sind nicht im Autohandel aktiv. Nur rund ein Viertel beschäftigt sich aktiv mit diesem Geschäftsfeld, wobei immerhin etwas mehr als die Hälfte auch Neu- und nicht nur Gebrauchtwagen vertreibt.

Achtung: Aufgrund der geringen Anzahl der Befragten (100 Werkstätten insgesamt) haben diese Zahlen zwar nur eine geringe statistische Aussagekraft. Interessant sind trotzdem die Gründe, warum Kfz-Betriebe am Autoverkauf festhalten. Immerhin 70 Prozent der Werkstätten, die im Handel tätig sind, sehen darin ein strategisch wichtiges Geschäftsfeld. Schließlich besteht immer die Gefahr, dass der Kunde bei einem Fahrzeugkauf auch die Werkstatt wechselt. Nicht selten geht die Initiative aber auch vom Kunden aus: Immerhin 43 Prozent der Befragten berichten, dass sie von ihren Kunden nach Neu- oder Gebrauchtwagen gefragt werden.