Exoskelette
Wenn der Mechaniker zur Mensch-Maschine mutiert
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Auf den ersten Blick sehen sie ungewohnt aus und fühlen sich auch so an. Auf den zweiten erweisen sie sich als effektive Hilfe und Schutz für geplagte Rücken. Weshalb die Mitarbeiter von Reifen-Müller aus Berlin von ihrem „Skelett“ überzeugt sind.
Stellen Sie sich vor, Sie würden sich einen Trekking-Rucksack anschnallen!“ Es ist mein erstes Mal. Das erste Mal, dass ich ein sogenanntes Exoskelett trage. „Lediglich die zusätzliche Anbindung an den Oberschenkeln unterscheidet das Anlegen unseres Cray X von einem solchen“, erklärt mir Jan-Philipp Jeinsen. Stimmt, da hat der Customer-Success-Manager von German Bionic recht. Ungewohnt, aber nicht unangenehm – das „Teil“ liegt eng an mir an. Jeinsen sucht mir mit dem Dreh-/Drückregler an der Bedieneinheit noch die ungefähr passenden Einstellungen heraus, und schon darf ich losmarschieren. Ab in die Werkstatt. Zielstrebig steuere ich auf einen Satz aufgestapelter Räder zu. 21-Zöller – wenn schon, denn schon!
Ich hebe das oberste Rad an und legen es auf dem Werkstattboden ab. „Wiegt ganz schön was!“, denke ich mir. „Moment, ich schalte das Cray X mal kurz aus“, sagt Ingenieur Jeinsen und drückt auf den Not-Aus-Knopf. „Heben Sie mal das nächste herunter!“, lautet mein Arbeitsauftrag. Mit dem vermeintlichen Gewicht des ersten Rades im Hinterkopf staune, besser gesagt stöhne ich nicht schlecht beim zweiten. Erst jetzt spüre ich, wie viel Gewicht mir das Exoskelett bei Rad Nummer eins abgenommen hat.
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