Werkstattsoftware Werbas und KSR haben fusioniert

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die beiden Anbieter von Werkstattmanagement-Software haben sich mit Wirkung zum 1. Oktober 2024 zusammengeschlossen. Das neue Unternehmen agiert unter dem Namen Werbas KSR.

Dennis Koblowsky (links) und Peter Ringhut agieren ab sofort als Führungsduo an der Spitze von Werbas KSR.(Bild:  Micha Wolfson)
Dennis Koblowsky (links) und Peter Ringhut agieren ab sofort als Führungsduo an der Spitze von Werbas KSR.
(Bild: Micha Wolfson)

Werbas und KSR waren bereits seit zwei Jahren einer gemeinsamen Beteiligungsholding angegliedert. Mit der Fusion entsteht nun laut den beiden Unternehmen ein neuer Marktführer für Werkstattmanagement-Software im deutschsprachigen Raum. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 treten die beiden unter dem Nahmen Werbas KSR als einheitliches Unternehmen auf. Die neue Werbas KSR GmbH hat ihren Firmensitz in Holzgerlingen bei Stuttgart und einen weiteren Standort in Neu-Ulm.

Bei den angebotenen Softwaresystemen bleibt nach Unternehmensangaben für die Kunden alles beim Alten – eine Zusammenführung der Systeme ist nicht geplant. Aber: Entwicklungen werden technisch so aufgesetzt, dass diese von beiden Systemen genutzt werden können. Dies betrifft zum Beispiel Schnittstellen zu Großhändlern, Service im Bereich der Fahrzeugidentifikation und Entwicklungen neuer Technologien. Auch viele administrative Prozesse werden zusammengefasst.

Trotzdem soll die Zusammenführung keine Arbeitsplätze kosten – im Gegenteil: Werbas KSR sucht nach eigenen Angaben weiterhin Mitarbeiter für das angestrebte Wachstum.

Das gemeinsame Produktangebot umfasst zwei On-Premises-Lösungen und eine Cloud-Variante (SaaS), die den gesamten Kfz-Werkstattmarkt abdecken sollen – von freien Werkstätten aller Größen über Markenautohäuser und Nutzfahrzeugwerkstätten bis hin zu Karosserie- und Lackierbetrieben:

  • Werbas KSR VCS: On-Premises-Lösung speziell für große freie Werkstätten sowie Karosserie- und Lackierbetriebe (ab fünf Mitarbeitern)
  • Werbas KSR NET: On-Premises-Lösung für große Nutzfahrzeug- und Pkw-Markenwerkstätten (ab fünf Mitarbeitern)
  • Werbas KSR NXT: Cloud-Lösung für kleinere Werkstätten (bis fünf Mitarbeiter)

Die beiden Geschäftsführer, Dennis Koblowsky (bisher Werbas) und Peter Ringhut (bisher KSR), kommentieren die Fusion so: „Über 4.500 Werkstätten verlassen sich Tag für Tag auf unsere Lösungen“, sagt Dennis Koblowsky. „Dieses Vertrauen verdienen wir uns täglich neu durch kontinuierliche Weiterentwicklung und erstklassigen Support.“ Ringhut ergänzt: „Die gemeinsame Erfahrung und das gebündelte Know-how unserer Unternehmen setzen enorme Kräfte frei, die wir nutzen werden, um Innovationen noch schneller zu entwickeln und unseren Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.“

(ID:50193992)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung