Umfrage Werkstätten verpassen wichtige Umsatzchancen

Von Steffen Dominsky

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Nicht nur die preisgünstigsten Verschleißteile verwenden und Kunden auch zwischen Serviceterminen ansprechen, um so höhere Erträge zu erwirtschaften: Das empfiehlt eine aktuelle Umfrage des Schmierstoffanbieters Castrol.

Eine aktuelle Castrol-Umfrage ergab: 53 Prozent aller Autofahrer wären bereit, mehr für Verschleißteile von höherer Qualität auszugeben – vorausgesetzt, die Werkstatt legt die Vorteile verständlich dar.(Bild:  Castrol)
Eine aktuelle Castrol-Umfrage ergab: 53 Prozent aller Autofahrer wären bereit, mehr für Verschleißteile von höherer Qualität auszugeben – vorausgesetzt, die Werkstatt legt die Vorteile verständlich dar.
(Bild: Castrol)

Eine Befragung von Werkstattkunden im Auftrag von Castrol zeigt: Werkstätten lassen sich wertvolle Umsatzchancen entgehen, da sie auf den Zusatzverkauf von Verschleißteilen und Nachfragen wegen aufgeschobener Arbeiten verzichten. Die Umfrage* ergab: Weniger als die Hälfte (48 Prozent) der Kundinnen und Kunden wird auch zwischen Wartungsterminen von ihrer Werkstatt kontaktiert, um Arbeiten zu besprechen, die möglicherweise nicht bis zum nächsten Termin warten können.

Zudem zeigt die Befragung, dass Werkstätten wichtige Umsatzmöglichkeiten durch den Zusatzverkauf von Verschleißteilen wie Schmierstoffen, Scheibenwischblättern, Bremsbelägen/Bremsscheiben von Premiummarken nicht wahrnehmen. Ganze 24 Prozent der befragten Personen geben an, dass ihre Werkstatt ihnen bei Wartungen nie verschiedene Verschleißteilmarken zur Auswahl anbietet, und bei 36 Prozent geschieht das nur manchmal. Gerade einmal 22 Prozent sagen, dass ihnen immer auch hochwertigere Produkte angeboten werden.

Dabei wäre die Mehrheit (53 Prozent) der befragten Personen bereit, mehr für Verschleißteile von höherer Qualität auszugeben, vorausgesetzt, die Vorteile würden vorher verständlich dargelegt. Nur 7 Prozent wollen, dass immer die billigsten verfügbaren Verschleißteile verwendet werden. Dagegen erwarten 29 Prozent der befragten Personen, dass die Werkstatt jederzeit und ohne Nachfrage Premium-Verschleißteile einsetzt.

Sehr wichtig ist es, die bei der Fahrzeugwartung genutzten Produkte mit der Kundschaft zu besprechen. Das zeigt die Tatsache, dass 24 Prozent der befragten Personen befürchten, dass ihre Werkstatt billige Verschleißteile verwendet, aber teure abrechnet. 63 Prozent sagen, sie vertrauen darauf, dass ihre Werkstatt die hochwertigsten und von Fahrzeugherstellern empfohlenen Produkte nutzt.

Layla Yebaile, Service and Maintenance Marketing Lead bei Castrol: „Die Umfrage unterstreicht die Vorteile einer Qualitätsberatung bei jedem Kundenbesuch – zum einen, um geeignete Möglichkeiten für Zusatzverkäufe zu schaffen und zu nutzen, zum anderen, um Vertrauen in die Expertise und Arbeit der Werkstatt aufzubauen. Viele Autofahrer sind offensichtlich bereit, mehr für maximale Zuverlässigkeit und Leistung auszugeben. Effektive Kommunikation kann hier neue Umsatzchancen eröffnen und die Bindung der Kundschaft verbessern.“

*OnePoll-Studie – durchgeführt unter 1.000 Autobesitzenden in Deutschland

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